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Mangla-Talsperre

Talsperre in Pakistan From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Mangla-Talsperre (Urdu: منگلا بند) staut in Pakistan den Jhelam zu einem großen Stausee auf.

Schnelle Fakten
Mangla-Talsperre
Lage Pakistan Pakistan
Zuflüsse Jhelam, Punch, Kanshi
Abfluss Jhelam
Größere Städte in der Nähe Mirpur
Mangla-Talsperre (Asad Jammu und Kaschmir)
Mangla-Talsperre (Asad Jammu und Kaschmir)
Koordinaten 33° 8′ 38″ N, 73° 38′ 37″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit 1966–1967
Höhe des Absperrbauwerks 147 m (vor Erhöhung: 138 m)
Höhe über Gewässersohle 115,8 m
Bauwerksvolumen 65,379 Mio. m³
Kronenlänge 3400 m (vor Erhöhung: 3140 m)
Kraftwerksleistung 1000 MW
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 381,6 m
Wasseroberfläche 256 km²dep1
Speicherraum 7252 Mio. m³
Einzugsgebiet 33 425 km²
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Die Talsperre wurde 1966/67 in der Nähe der Stadt Mirpur in Asad Kaschmir, etwa 100 km südöstlich der Hauptstadt Islamabad, gebaut und dient seitdem hauptsächlich der Bewässerung und der Stromerzeugung. Ihr Einzugsgebiet umfasst 33.425 km².[1]

Der Staudamm der Talsperre ist – am Volumen des Dammes gemessen – einer der größten der Erde. Zu der in der Tabelle angegebenen Zahl von 65,379 Millionen Kubikmetern gibt es auch geringfügig abweichende Angaben in anderen Quellen: 65,651, 64,991 und 63,880 Mio. m³. (Wahrscheinlich gilt dies vor der Erhöhung.) Zum Hauptbauwerk gehören vier einzelne Dämme mit zwei Hochwasserentlastungen und fünf Druckrohrleitungen.

Das Wasserkraftwerk erzeugt mit zehn vertikalen Francis-Turbinen insgesamt 1400 MW Leistung. Für den Endausbau sind 1500 MW im Gespräch. Die technischen Anlage stammen von folgenden Herstellern. Die Engpassleistung wird von den Maschinentransformatoren bestimmt.

Weitere Informationen Maschinensatz, Hersteller ...
Mechanische und elektrische Ausrüstung des Kraftwerks[2]
Maschinensatz Hersteller Engpassleistung
Turbine Generator Maschinen-

transformator

1 Mitsubishi Hitachi Savigliano 138 MVA
2 Škoda
3
4 Savigliano
5 ČKD Škoda
6
7 Escher Wyss

Georg Fischer[3]

ACEC

Hitachi Italtrafo 144 MVA
8 Škoda
9 ČKD Škoda
10
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Die Kapazität des Stausees hatte sich bis 1999 durch Verlandung um ca. 20 % vermindert. Deshalb wurde der Damm nachträglich bis 2009 von 138 um 9 m auf 147 m erhöht. Dadurch konnte der Stauspiegel angehoben und der Stauinhalt erhöht werden. Die Kronenlänge verlängerte sich auf 3140 m.

Für den Bau der Talsperre mussten etwa 110.000 Menschen umgesiedelt werden.[4]

Siehe auch

Commons: Mangla-Talsperre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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