Manner

Markenname und börsennotiertes Unternehmen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Josef Manner & Comp. Aktiengesellschaft[4] ist eine traditionsreiche Wiener Süßwarenfabrik. Das bekannteste Produkt des Unternehmens ist die „Manner-Schnitte“ (Waffel-Schnitten mit Haselnusscreme-Füllung).

Schnelle Fakten Josef Manner & Comp. Aktiengesellschaft ...
Josef Manner & Comp. Aktiengesellschaft
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT0000728209
Gründung 1. März 1890
23. Okt. 1913 (als AG)[1]
Sitz Wien
Leitung
  • Andreas Kutil (CEO)
  • Ernst Burger (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl 734 (2016: davon 365 Arbeiter und 369 Angestellte)[2]
Umsatz 288 Mio. € (2024)[3]
Branche Süßwaren
Website manner.com
Stand: 14. Februar 2018
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Begründer Josef Manner
Manner-Werk in Wien-Hernals (17.), Wilhelminenstraße 6 (2007)

Geschichte

Gründungsjahre

Inserat „Chocolade, Josef Manner“ in der Zeitschrift Wiener Mode (1890)
Erinnerungstafel an Josef Manners Geschäft im Zwettlhof, Stephansplatz 6 (2025)

Der gelernte Kaufmann Josef Manner betrieb ein kleines Geschäft im sogenannten Zwettlhof am Stephansplatz 6 in Wien, in dem er Schokoladen und Feigenkaffee anbot. Da er mit der Schokoladequalität seiner Zulieferer nicht zufrieden war, erwarb Manner die Konzession und am 1. März 1890 gemeinsam mit seinem Militärkameraden Georg Gschwandtner (der bis 1892 Teilhaber blieb) den Betrieb eines kleinen Schokoladenerzeugers in der heutigen Strobachgasse 7 in Wien-Margareten, erzeugt wurden Schokoladetafeln und Figurenschokolade, später auch von Zuckerwaren und Nougatmassen. Damit war die „Chocoladenfabrik Josef Manner“ gegründet. Bereits ein halbes Jahr später[5] war der Produktionsstandort in Margareten zu klein geworden, Manner übersiedelte mit seinem Betrieb in das Haus seiner Eltern in der Kulmgasse 17 in Wien-Hernals. 1897 hatte das Unternehmen bereits 100 Mitarbeiter.[6] Nach und nach dehnte sich Manner als ständig wachsende Fabrik rund um den Standort Kulmgasse aus.[7]

1898 gilt als das Erfindungsjahr der berühmten Mannerschnitten: Erstmals in diesem Jahr in einer Preisliste als „Manners Neapolitaner-Schnitten" aufscheinend, kam das Produkt ursprünglich als „Neapolitaner Schnitten No. 239“ in den Verkauf. In Erinnerung an seinen ersten Standort am Stephansplatz machte Josef Manner den Stephansdom zum Markenzeichen seiner Produkte (siehe unten, Schutzmarke Stephansdom).[7]

Josef Manner & Comp.

Am 14. Juni 1897 gründete Josef Manner mit seinem Buchhalter Alfred Teller die Offene Gesellschaft Josef Manner & Comp., eingetragen am 15. Juni im Handelsregister am Handelsgericht Wien. Am 28. August 1900 wurde Teller als offener Gesellschafter gelöscht und an seiner Stelle sein Schwager Johann Riedl eingetragen.[8] Mit der Übernahme des halben Anteils des Unternehmens durch Johann Riedl als Companion von Josef Manner wurde der Grundstein einer bis heute bestehenden Zusammenarbeit zwischen den Familien gelegt.[5] Bis zum Jahre 1913 stieg Josef Manner zum führenden Süßwarenproduzenten Österreich-Ungarns auf, zwischen 1904 und 1913 wurden zwei Fabriksgebäude errichtet,[7] darunter das bis heute noch in Gebrauch stehende Werk in der Wilhelminenstraße in Wien-Hernals.

Josef Manner & Comp. Aktiengesellschaft

Mit Erlass vom 9. Oktober 1913 des Ministerium des Inneren konnte das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Mit den in der konstituierenden Generalversammlung beschlossenen Statuten war die bis heute bestehende „Josef Manner & Comp. Aktiengesellschaft oder abgekürzt Josef Manner & Comp. A. G.“ am 23. Oktober 1913 mit einem Grundkapital in Höhe von sechs Millionen Kronen gegründet, eingetragen am Handelsgericht Wien am 28. November. Als Gründungsvorstandsmitglieder scheinen im Handelsregister unter anderen auf (Datum = Funktion gelöscht): Julius Landesberger, Generalrat der Anglo-Österreichischen Bank (23. Februar 1923); die Industriellen Josef Manner, Johann Riedl (19. November 1929), Johann Georg Riedl, Wilhelm Riedl (8. August 1916) und Karl Manner (17. Juni 1930).[9] Laut Unternehmensgeschichte auf der Manner-Website sei die Aktiengesellschaft gleichzeitig mit dem Datum der Gründung am 23. Oktober 1913 an die Börse gegangen.[6]

Das Unternehmen wurde sozial fortschrittlich geführt – bereits 1911 gab es einen Betriebsarzt und eine Werksküche. Für die Arbeiter wurden Wohnhäuser errichtet und alle Mitarbeiter erhielten, maximal vier Wochen, einen bezahlten Urlaub. Für die Pensionisten existierten Unterstützungseinrichtungen. 1913 zur Umwandlung in die AG waren rund 1.000 Mitarbeiter (laut Manner jedoch schon 3.000[6]) beschäftigt, 1914 waren es bereits 3.000.[7]

Zwischenkriegszeit

Von den Folgen des Ersten Weltkrieg erholte sich das Unternehmen nur langsam, dennoch konnte sich Manner unter seinem Unternehmensgründer Josef Manner zum größten Süßwarenhersteller Österreichs hocharbeiten.[7] Ab März 1922 befand sich die Aktienmehrheit des Unternehmens im Besitz der Anglo-Österreichischen Bank (siehe oberhalb, AÖB-Generalrat Landesberger als Manner-Vorstandsmitglied bis 1923).[10] Nach der Währungsumstellung wurde in der Generalversammlung am 25. Juni 1926 die Umwandlung des Aktienkapitals von sechs Millionen Kronen in sechs Millionen Schilling beschlossen, eingetragen im Handelsregister am 28. September.[9]

Durch die Einschränkungen der Wirtschaftskrise sank in den 1920er Jahren der Mitarbeiterstand von 1.500 auf 800 im Jahr 1937.[7] Das Unternehmen musste infolge der Krise mit Generalversammlungsbeschluss vom 29. April 1935 das Aktienkapital von 6 auf 4,5 Millionen Schilling herabsetzen (eingetragen im Handelsregister am 12. Juli);[9] im selben Jahr zog sich der Unternehmensgründer Josef Manner aus dem operativen Geschäft zurück.[11][12]

Zweiter Weltkrieg

Manner profitierte während der Zeit des Nationalsozialismus von Wehrmachtsaufträgen, der „Arisierung“ jüdischen Eigentums und der Ausbeutung von Zwangsarbeitern.[13] Im Zweiten Weltkrieg konnte trotz aller Einschnitte sogar ein Wachstum verzeichnet werden, das Geschäftsjahr 1939 war „im allgemeinen befriedigend“.[14] Im Geschäftsjahr 1941 wurde ein Ertrag von 3,3 Millionen Reichsmark erwirtschaftet, eine Dividende von 6 % konnte ausgeschüttet werden.[15] Laut Aussage von Carl Manner wurde das Unternehmen als „Armee-Lieferant“ zwangsverpflichtet und stellte für die Truppen der Deutschen Wehrmacht Schokolade und Kekse her, für die Piloten der Luftwaffe wurde die als „Fliegerschokolade“ bekannte Scho-Ka-Kola erzeugt. Zu dieser Zeit war Manner ein kriegswichtiger Betrieb und erhielt bis 1945 Kakaobohnen zugeteilt. Ebenso stand das Unternehmen unter der Führung eines nationalsozialistischen Betriebsleiters, der Sohn des Unternehmensgründers war lediglich als technischer Leiter im Unternehmen tätig. Durch Bombardements entstand nur verhältnismäßig geringer Schaden am Werksgebäude.[5]

Nachkriegszeit

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die noch in der Fabrik gelagerten Zucker- und Kakaovorräte von der russischen Besatzungsmacht requiriert, woraufhin das Unternehmen zwei Jahre lang mit Rohstoffmangel zu kämpfen hatte.[5] Im Jahre 1947 verstarb der Unternehmensgründer Josef Manner im Alter von 81 Jahren, im September 1953 trat sein Enkel Carl Manner in das Unternehmen ein und erhielt 1959 die Prokura. Erst in den 1950er und 1960er Jahren konnte der Mitarbeiterstand der Vorkriegszeit wieder erreicht werden. 1960 konnte mit der Einführung der Verpackung in Alu-beschichteten Folien mit dem typischen roten Aufreißfaden die aromasichere Versiegelung der mittlerweile berühmten Schnitten eingeführt werden.[6] Dadurch stiegen die Verkäufe wieder an und 1964 konnte erstmals seit 1914 wieder ein Rekordumsatz vermeldet werden. 1966 wurde im oberösterreichischen Perg ein Zweigbetrieb gegründet.[7] Perg war bereits seit Josef Manners Ausbildung zum Kaufmann bei seinem Stiefonkel, dem Perger Kaufmann Karl Reichmann, familiärer Anknüpfungspunkt, auch dadurch, dass Josefs Brüder Rudolf und Karl Ludwig dort ansässig und unternehmerisch tätig wurden.

1970 wurden im Fusionswege der Mitbewerber Napoli und Casali übernommen, wodurch sich das Sortiment wesentlich erweiterte und die Eignerfamilie von Napoli-Casali in das Unternehmen Manner eintrat.[6][5]

Ab den 1990er Jahren

Eine Zusammenarbeit mit Nestlé in Ungarn nach dem Fall des Eisernen Vorhanges scheiterte in den 1990er Jahren.[5]

Die Unternehmensform ist eine an der Wiener Börse notierte Aktiengesellschaft, bei der sich ein großer Teil der Aktien im Familienbesitz befindet. Von Familienmitgliedern, die Kleinstanteile halten und am Unternehmen kein Interesse mehr haben, werden deren Aktien von den Mehrheitseigentümern laufend aufgekauft, sodass kein Außenstehender maßgeblicher Miteigentümer werden kann.[16]

Im Jahre 2005 sorgte die Ankündigung des österreichischen Bundesdenkmalamts für Aufsehen, das Manner-Gebäude an der Wilhelminenstraße 6 in Wien-Hernals unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Die Unternehmensführung entgegnete, dass die Verlegung der Produktionsstätte aus wirtschaftlichen Gründen die Folge wäre, was bei einem Großteil der Wiener Bevölkerung Empörung auslösen werde.

Manner betreibt seit Juni 2004 einen Flagshipstore am Stephansplatz 7 im Erzbischöflichen Palais an der Ecke Rotenturmstraße. Einen Flagshipstore am Flughafen Wien-Schwechat gibt es seit Juni 2006, wie es ebenso einer am Wiener Hauptbahnhof. Mit dem Ziel, den Umsatz in Auslandsmärkten zu steigern, eröffnete Manner eigene Vertriebs-Tochterunternehmen in Slowenien, Tschechien und Deutschland. Im Jahr 2010 errichtete Manner einen Shop mit Café am Residenzplatz in Salzburg. Am 10. Mai 2018 wurde ein Manner-Shop in Graz am Hauptplatz eröffnet, am 19. Juli 2019 auch im Einkaufszentrum Murpark.[17][18][19]

Der Gesamtumsatz von Manner lag 2009 bei 155,4 Millionen Euro bei einer Exportquote von ca. 55 %. Damit wurde ein Jahresüberschuss von 4,496 Millionen Euro und ein Bilanzgewinn von 1,89 Millionen Euro erzielt.[20] Ende 2011 kündigte Manner den Ausbau des Standorts Wien an, wo ab 2015 die Produktion von Waffeln konzentriert werden sollte. Gleichzeitig wurde an Konzepten für die Nachnutzung des Standorts Perg gearbeitet.[21] 2013 wurden etwa 180 Mio. Euro erzielt, ins Werk Wien wurden rund 40 Mio. Euro investiert.[22] Am 17. Oktober 2014 stürzte ein in Umbau befindlicher Teil der Manner-Fabrik in Wien-Hernals ein.[23] 2016 erfolgte die Übersiedlung der Produktionsanlagen des Manner-Werks in Perg in Oberösterreich nach Wien.

Die Mannerschnitte – bekanntestes Produkt des Unternehmens

Bis zu seinem Tode 2017 führte Carl Manner in dritter Generation das Unternehmen, er war ab 1970 im Vorstand des Unternehmens und zuletzt Aufsichtsratspräsident.

Das Werk in Wien wurde großräumig umgebaut. Gleichzeitig wurde in Zusammenarbeit mit Wien Energie ab 2017 die Nutzung der Abwärme der Abluft installiert, was rechnerisch etwa 600 Haushalte mit Fernwärme versorgt.[24] Die Fabrik in Perg wurde geschlossen, die Maschinen von dort wurden in Wien aufgebaut. 2020 wurde der Umbau abgeschlossen.[25]

Schutzmarke Stephansdom

Manner verwendet seit 1889 den Wiener Stephansdom als Markenzeichen, es wurde von Josef Diltsch entworfen. Im Gegenzug übernimmt Manner steht seit mehreren Jahrzehnten ein Steinmetz der Dombauhütte, der seine Arbeit in rosafarbener Arbeitskleidung verrichtet, auf der Gehaltsliste des Unternehmens Manner: „Die große Verbundenheit zwischen Manner und dem Wahrzeichen Wiens findet heute ihren Ausdruck im ‚Manner-Mann‘.“[26] Über Jahrzehnte war dies Christoph Getzner, der Anfang 2025 als Vizepolier in Pension ging.[27]

Am 17. Dezember 1999 erhielt Carl Manner für die Verdienste seines Unternehmens den Stephanusorden in Gold.[28][29]

Original Manner-Neapolitaner-Schnitten

Schnelle Fakten Nährwertinformationen für „Manner Original Neapolitaner Schnitten“ (Stand: 26.04.2023) Bestandteile pro 100 g ...
Nährwertinformationen für
„Manner Original Neapolitaner Schnitten“ (Stand: 26.04.2023)
Bestandteile pro 100 g[30]
Energiewert:2029 kJ (485 kcal)
Fett: 22 g
Kohlenhydrate: 65 g
Proteine: 5,6 g
Ballaststoffe: 3,5 g
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Die Original Manner Neapolitaner-Schnitte wurde 1898 erstmals als „Neapolitaner Schnitte No. 239“ urkundlich erwähnt. Die Haselnüsse für die Füllung aus Zucker, Haselnüssen, Kokosfett und Kakaopulver kamen nämlich aus der Gegend um Neapel. Die Größe 49 × 17 × 17 Millimeter[31] war mundgerecht bemessen, vier Lagen Streichmasse zwischen fünf Lagen Waffel, das Gesamtgewicht beträgt 7,5 Gramm pro Schnitte. Dieses Format und die Grundrezeptur haben sich bis heute bewährt.

Anfangs wurden die Schnitten lose verkauft. Ab 1924 wurden die Manner-Schnitten in fünf Zweierreihen angeboten, mit in Summe 75 g, anfangs in einer Faltschachtel, ab 1960 in einer wasserdampfdichten Verpackung aus Aluminium-Papier-Verbundfolie mit Aufreißfaden mit Lasche, als flacher, fast quadratischer Quader.

Marken

Das Unternehmen Manner hat bei Unternehmensübernahmen auch die jeweiligen Handelsmarken, die schon gut am Markt platziert waren, mitgekauft. Diese Produktlinien werden bis heute mit Erfolg produziert, auch wenn die ursprünglichen Hersteller den Kunden oft nicht mehr bekannt sind.

Kritik

Im Jahr 2022 hat das Handelsgericht Wien nach einer Klage des Verbands für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums den Hersteller Manner wegen irreführender Verpackung verurteilt. Der Vorwurf sei eine Täuschung, da drei ähnliche, geschmacklich unterschiedliche Sorten Schnitten in gleich große Schüttbeutel verpackt sind, wobei zwei Sorten 400 Gramm enthalten, die dritte Sorte Manner Mozart Mignon jedoch nur 300 Gramm.[32] Eine Berufung Manners lehnte das Oberlandesgericht Wien (OLG Wien) ab. Manner argumentierte, dass die niedrigere Befüllung technisch notwendig sei, das OLG Wien wies daraufhin auf die höhere Befüllung anderer Sorten in gleicher Verpackung hin und verurteilte Manner rechtskräftig wegen Irreführung.[33][34]

Trivia

Historische Straßenbahn mit Manner-Werbung, Wien, Schwarzenbergplatz, 2013
Fahrrad im Manner-Design, Wien, 2017
  • Am 16. Oktober 2008 gab die Österreichische Post eine Briefmarke mit dem klassischen Werbemotiv der Firma Manner aus den 1950er Jahren „… so gut“ in einer Auflage von 500.000 Stück heraus. Der Nennwert der Marke ist 0,55 Euro.[35]
  • In der Produktionsstätte des Unternehmens in Wien steht der weltgrößte Waffelofen mit einer Tageskapazität von 40 Tonnen (Stand 2016).[36]
  • Am 17. Juli 2014, am Tag vor dem 85. Geburtstag Carl Manners, wurden 8500 Packungen Mannerschnitten im Festsaal des Wiener Rathauses als Dominosteine aufgestellt und stürzten durch einen einzigen Anstoß. Der Aufbau dieser Weltrekordaktion der Marketingabteilung wurde von Marcel Pürrer geleitet.[37]
  • Carl Manner wurde 1952 an der Universität Wien in Mathematik und Physik promoviert und stieg 1953 mit 24 Jahren ins Unternehmen ein. Nach dem Teileinsturz eines Gebäudetrakts der Wiener Fabrik am 17. Oktober 2014 meinte er, die Schutzmarke Stephansdom habe sich bewährt, keine Menschen seien zu Schaden gekommen.[38] Carl Manner starb, 87-jährig, am 19. April 2017.
  • Fahrräder im Manner-Design haben die Radhersteller KTM und Stilrad (2013, 2016) herausgebracht.[39][40]

Produktplatzierungen

  • In der US-amerikanischen Fernsehserie Friends werden Manner-Schnitten im Rahmen einer Produktplatzierung im Café „Central Perk“ verkauft. In der 6. Staffel liegen sie in der Auslage der Theke und sind in den Szenen im Café häufig deutlich im Hintergrund zu sehen.[41]
  • Im 2003 erschienenen Film Terminator 3 – Rebellion der Maschinen kauft der Terminator T-850, dargestellt durch Arnold Schwarzenegger, ein Päckchen Manner-Schnitten. Für die Produktplatzierung mussten 300.000 € bezahlt werden.[42]

Literatur

  • Oliver Kühschelm: Manner. „Die Schnitte der Patrioten“ In: Emil Brix, Ernst Bruckmüller, Hannes Stekl (Hrsg.): Memoria Austriae III – Unternehmer, Firmen, Produkte. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 2005, ISBN 3-7028-0419-6, S. 97–130.
  • Franz Mathis: Big Business in Österreich. Band 1: Österreichische Grossunternehmen in Kurzdarstellungen. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1987, S. 196.
  • Josef Manner: Familienchronik Manner, Unternehmensgeschichte (Typoskript). Selbstverlag, Wien 1984 (Eintrag Bibliothekskatalog. Archivbibliothek und Politische Dokumentation des Wiener Stadt- und Landesarchivs (WStLA).)
  • Rudolf Spitzer: Hernals. Zwischen Gürtel und Hameau. Mohl, Wien 1991, S. 140ff.
Commons: Manner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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