Manuel Winckhler

deutscher Opern- und Konzertsänger der Stimmlage Bass From Wikipedia, the free encyclopedia

Manuel Winckhler (* 1996 in München)[1] ist ein deutscher Opern- und Konzertsänger der Stimmlage Bass.

Leben

Manuel Winckhler wurde in München geboren und studierte zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco sowie kurzzeitig bei Fenna Kügel-Seifried. Den Großteil seiner gesanglichen Ausbildung erlangte er schließlich an der Hochschule für Musik und Theater München bei Lars Woldt. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Waltraud Meier, Hedwig Fassbender, Christian Gerhaher, Malcolm Martineau, Camilla Nylund, Elena Pankratova und Michelle Wegwart. Er gastierte bereits während des Studiums am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, an der Vlaamse Opera Antwerpen, sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe.[2]

Im Sommer 2024 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele[3]. Mit Beginn der Spielzeit 2024/25 wurde er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Berliner Staatsoper und übernahm dort u. a. Rollen wie Vanuzzi (Die schweigsame Frau), Le Duc de Verone (Roméo et Juliette) oder Einarmiger (Die Frau ohne Schatten). Beim Bundeswettbewerb Gesang erlangte er im Dezember 2024 den 1. Preis der Kategorie Oper/Operette.[4]

Zudem kehrte er im März 2025 als Eremit (Der Freischütz) an die Vlaamse Opera Antwerpen zurück. Im Sommer 2025 sang er abermals bei den Salzburger Festspielen[5]. Des Weiteren sang er den Sarastro auf einer Konzerttournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie 2026 Fürst Gremin (Eugen Onegin) am Theater Aachen.[6]

Sein Bruder Matthias Winckhler ist ebenfalls Sänger (Bassbariton).[7]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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