Marc Hindelang

deutscher Fernsehkommentator und Sportfunktionär From Wikipedia, the free encyclopedia

Marc Hindelang (* 25. März 1967 in Lindau) ist ein deutscher Sportkommentator und Eishockeyfunktionär.

Leben

Marc Hindelang wuchs am Bodensee auf und besuchte das Bodensee-Gymnasium in Lindau. Seit 1987 ist er als Sportmoderator im Radio und Fernsehen tätig.[1]

Seit 2009 arbeitet Hindelang überwiegend für den Sender Sky als Eishockey- und Fußballkommentator. Daneben ist er als Eishockeykommentator für Sport1 tätig. Für Sky kommentiert und moderiert er die DEL, Fußball-Bundesliga, Champions League und den DFB-Pokal. Bei Sport1 ist er seit 1998 die Stimme bei Spielen der deutschen Eishockeynationalmannschaft. Über die erfolgreiche Eishockey-WM 2010 in Deutschland produzierte er die Dokumentation 17 Tage im Mai.[2]

Für die NHL-Reihe des Computerspieleherstellers Electronic Arts war Hindelang zwischen 1999 und 2001 als deutscher Kommentator zu hören. Er wurde 2005 mit der Xaver-Unsinn-Trophy des Deutschen Eishockeymuseums für positive Tätigkeit für den Eishockeysport ausgezeichnet.[3] 2010 erhielt er den Preis der Bundesliga-Stiftung der DFL für soziales Engagement. Geehrt wurde hierbei die Produktion der Wohltätigkeits-DVD Verlieren war nicht Seins über den an Krebs verstorbenen ehemaligen Eishockey-Nationaltorhüter Robert Müller.[4]

Hindelang ist ehrenamtlicher 1. Vorsitzender des Eishockey-Oberligisten EV Lindau und seit dem 21. September 2014 Vize-Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes.[5]

Seit Januar 2013 moderiert Hindelang alle zwei Wochen den Feierabend Club bei dem Münchner Lokalsender 95.5 Charivari.[6]

Zwischen Juni 2018 und Juli 2021 war Hindelang Pressesprecher von Eintracht Frankfurt.[7] Nach einer Umstrukturierung im Juni 2021 leitet Hindelang die Abteilung „Medienproduktion“ bei Eintracht Frankfurt.[8] Zudem kommentiert er die Spiele, der Eintracht Live im Fanradio EintrachtFM.[9]

Einzelnachweise

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