Marc Nagora
deutscher Basketballspieler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Marc Alexander Nagora (* 5. Oktober 1993 in Hamburg) ist ein deutscher Basketballspieler.
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 5. Oktober 1993 (32 Jahre) | |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland | |
| Größe | 203 cm | |
| Position | Flügelspieler | |
| Vereine als Aktiver | ||
| bis 2012 2011 → 2012–2015 2015–2018 2018–2019 2019–2020 2020–2021 2021–2022 2022–2023 seit 2023 | ||
Laufbahn
Nagora spielte für den Bramfelder SV in seiner Heimatstadt Hamburg[1] und kam für den Verein im Jugendbereich sowie in der Herrenmannschaft in der zweiten Regionalliga zum Einsatz.[2] In der Saison 2011/12 absolvierte er dank einer Doppellizenz zwölf Spiele für den SC Rist Wedel in der 2. Bundesliga ProB.[3] Zwischen 2012 und 2015 stand er in Diensten der SG Braunschweig und spielte für die Niedersachsen in der ProB. Nagora gehörte auch zum erweiterten Kader der Braunschweiger Erstligamannschaft,[4] verbuchte aber keinen Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse.
2015 wurde er von den Dresden Titans unter Vertrag genommen[5] und erreichte mit den Sachsen in der Saison 2015/16 das Halbfinale der 2. Bundesliga ProB.[6] Als Nachrücker stieg Dresden in die ProA auf, Nagora ging mit den Titanen in die zweithöchste Liga des deutschen Basketballs,[7] musste in der Saison 2016/17 aber mit seiner Mannschaft den postwendenden Abstieg hinnehmen.[8] Drei Jahre blieb Nagora insgesamt in Sachsen, die besten statistischen Werte seiner Dresdner Zeit verzeichnete er während der Spielzeit 2017/18, als er im Durchschnitt acht Punkte sowie 4,2 Rebounds je Begegnung erzielte.[9]
Während der Sommerpause 2018 wechselte der Flügelspieler zu den Paderborn Baskets (2. Bundesliga ProA).[10] Er blieb ein Spieljahr in Ostwestfalen, bestritt 29 Ligaspiele für Paderborn und erzielte dabei 6,3 Punkte pro Begegnung. Anschließend war Nagora vereinslos, im Dezember 2019 kehrte er nach Dresden zurück.[9] Im Sommer 2020 wurde er vom Regionalligisten MTB Baskets Hannover unter Vertrag genommen,[11] zur Saison 2021/22 schloss er sich dem Drittliga-Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt an.[12] Mit Wolmirstedt zog Nagora 2022 ins Halbfinale der 2. Bundesliga ProB ein, er erzielte im Schnitt 9,2 Punkte je Begegnung und war mit 61 getroffenen Dreipunktewürfen bester Wolmirstedter Distanzschütze.[13] Im Sommer 2022 wechselte er zum Ligakonkurrenten SC Rist Wedel[14] und blieb bis zum Ende der Saison 2022/23 bei dem Verein.[15]
Während des Spieljahres 2023/24 schloss sich Nagora seinem Heimatverein Bramfelder SV (2. Regionalliga) an.[16] Mit der Mannschaft stieg er 2024 in die 1. Regionalliga auf.[17]
Familie
Nagora hat einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester, die ebenfalls Basketball spielten.[1]

