Marcel Hopp
deutscher Lehrer und Politiker (SPD), MdA
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Marcel Saemin Hopp (geboren im Februar 1988 in Neukölln, West-Berlin) ist ein deutscher Lehrer, Politiker (SPD), Autor und Influencer. Seit 2021 ist er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Er ist Sprecher der SPD-Fraktion Berlin für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Leben
Ausbildung und Beruf
Marcel Hopp wurde 1988 als Sohn einer als Gastarbeiterin nach Deutschland gekommenen Krankenschwester aus Südkorea und einem aus der Eifel stammenden gelernten Schlosser und Ingenieur in Berlin-Neukölln geboren. Er wuchs in Berlin-Buckow (Buckow-Nord) auf und besuchte eine Grundschule in der Gropiusstadt. Sein Abitur absolvierte er am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium. Anschließend studierte er Deutsch, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin.[1][2]
Ab 2015 bis Oktober 2021 unterrichtete Hopp als Lehrer die Fächer Deutsch, Geschichte, Politik und Ethik an der Clay-Schule (Oberschule) in Berlin-Rudow.[1][2]
Politische Laufbahn
2011 trat Hopp der SPD bei und engagierte sich ehrenamtlich für den Bezirksverband Neukölln. Er war Vorsitzender der Jusos Neukölln und ist seit 2018 Vorsitzender der SPD Gropiusstadt sowie stellvertretender Vorsitzender der SPD Neukölln. Seit 2020 ist er kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der SPD Berlin.[1]
Als Bürgerdeputierter war Hopp von 2016 bis 2021 Mitglied des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln.[1]
Er war in der Gropiusstädter Bewohner-Vertretung (GBV) aktiv.[3] Außerdem ist er Vorstandsmitglied des August-Bebel-Instituts und stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Südost.[4][5] Darüber hinaus ist er Mitglied der Falken und der GEW Berlin.[6][7]
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
2020 nominierte ihn der Kreisverband der SPD Neukölln als Direktkandidat für die Abgeordnetenhauswahl 2021 im Wahlkreis Neukölln 4 sowie für Platz 4 der Bezirksliste Neukölln.[8] Bei der Wahl gewann Hopp das Direktmandat des Wahlkreises mit 36,1 Prozent der Erststimmen.[9]
Durch die Anfang 2023 notwendige Wiederholungswahl erhielt er zunächst kein politisches Mandat für die 19. Legislaturperiode bis 2026. Auf der Neuköllner SPD-Liste stand Hopp hinter Fabian Fischer, der zugunsten von Hopp auf sein Mandat verzichtete.[10] Hopp gehört dem Abgeordnetenhaus damit weiterhin an.
Das Abgeordnetenhaus von Berlin wählte Hopp zum Kuratoriumsmitglied des Pestalozzi-Fröbel-Hauses (PFH) sowie zum stellvertretenden Mitglied des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.[11][12]
Bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 kandidiert Hopp erneut im Wahlkreis Neukölln 4.[13] Hopp steht für den Kreisverband der SPD Neukölln auf dem Bezirkslistenplatz 2.[14]
Fraktions- und Ausschussarbeit
Hopp ist seit 2021 bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und seit 2023 zusätzlich Sprecher für Wissenschaft und Forschung. Er ist Vorsitzender des Arbeitskreises für Bildung, Jugend und Familie, Wissenschaft und Forschung der SPD-Fraktion und gehört damit dem Fraktionsvorstand der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus an.[15]
Er ist Mitglied in den drei Ausschüssen:
- Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie,
- Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen,
- Ausschuss für Wissenschaft und Forschung.[16]
Bildungspolitische Positionen
Hopp zählt zu den Befürwortern der Berliner Gemeinschaftsschule. Er spricht sich für einen Ausbau dieser Schulform aus, da sie nach seiner Auffassung Bildungsungleichheiten am wirksamsten reduzieren könne. Zudem kritisiert er die in Deutschland weiterhin ausgeprägte Abhängigkeit des Schulerfolgs vom sozialen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler. Das mehrgliedrige Schulsystem möchte er grundsätzlich beibehalten, setzt sich jedoch dafür ein, dass alle Schulformen den Weg zum Abitur eröffnen.[17][18]
Hopp kritisierte die Umsetzung des im Schuljahres 2025 erstmals durchgeführten Probeunterrichts an Berliner Gymnasien.[19] Auch für die Planung und Durchführung des Probeunterrichts 2026 kritisierte er scharf und forderte Bildungssenatorin Katharina-Günther-Wünsch auf, offenzulegen, „wie die Aufgaben entwickelt wurden, nach welchen Kriterien sie geprüft wurden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Fairness des Verfahrens sicherzustellen“.[20] Im April 2026 teste die Berliner Morgenpost die Aufgaben des Probeunterrichts 2026 an 17 Sechstklässlern mit einer Gymnasialempfehlung (mit Notendurchschnitten zwischen 1,1 und 1,9). Hopp leitete dieses Testverfahren als ausgebildete Lehrkraft. Nur drei der 17 Schülerinnen und Schüler bestanden den Probeunterricht der Berliner Morgenpost. Hopp erneuerte daraufhin seine Kritik an der Konzeption des Probeunterrichts: „Dass nur ein Bruchteil der Sechstklässler mit Gymnasialempfehlung den Probeunterricht besteht, bestätigt unsere Warnungen und die Kritik am Vorgehen der Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. In der jetzigen Form ist der Probeunterricht offensichtlich so konzipiert, dass er möglichst nicht bestanden werden soll.“[21]
Im Jahr 2025 kritisierte er den Umgang der Berliner Bildungsverwaltung mit dem Fall eines Lehrers, der an einer Schule aufgrund seiner Homosexualität gemobbt worden war, und forderte eine umfassende Aufklärung.[22] Hopp erhielt gemeinsam mit der SPD-Abgeordneten Wiebke Neumann Akteneinsicht in den Fall. Anschließend sprach er von „systematischen Aufsichts- und Leistungsversagen“ bis hin zur Bildungsverwaltung. Er begrüßte die geplante Beschwerde- und Monitoringstruktur für Diskriminierungs- und Mobbingfälle.[23][24]
Die von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch 2025 geplante Abschaffung der Hauptseminare im Rahmen einer Reform des Referendariats für Lehrkräfte kritisierte Hopp. Er sprach sich für die Beibehaltung der Fachseminare aus, da diese seiner Ansicht nach den Referendarinnen und Referendaren eine „kontinuierliche Lernbegleitung und einen verlässlichen Raum für fachdidaktische Reflexion“ bieten. Er befürchtete, dass die Berliner Lehrkräfteausbildung an Qualität verliere, wenn die angehenden Lehrkräfte nicht weiterhin in dem bisherigen Umfang begleitet würden.[25][26] Hopp erklärte im November 2025 in einem Gastbeitrag für das GEW-Magazin „bbz“, dass es „durch die gemeinsame Gegenwehr“ gelungen sei, die Bildungssenatorin von diesem Vorhaben abzubringen.[27]
Im Zuge der Verhandlungen über das Berliner Semesterticket setzte sich Hopp für ein vergünstigtes Deutschlandticket zum Preis von 19 Euro für Studierende und Auszubildenden ein.[28]
Innenpolitische Positionen
Hopp spricht sich für eine Teilnahme von in Berlin lebenden Nicht-EU Bürgern an Volksentscheiden und Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung aus.[29]
Hopp sprach sich für einen „klugen Mix“ verschiedener Maßnahmen gegen steigende Mieten aus. Dazu zählte er unter anderem einen auf Bundesebene auszustalteten Mietendeckel, Rückkäufe durch das Land Berlin, eine konsequente Nutzung des Vorkaufsrechts sowie eine Stärkung der Wohnungsbaugenossenschaften.[30] Nach dem erfolgreichen Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ sprach Hopp von einem „Auftrag“ an das Berliner Abgeordnetenhaus. Er plädierte für eine „rechtssichere“ Umsetzung des Volksentscheids, um ein erneutes Scheitern wie beim Berliner Mietendeckel zu vermeiden.[31]
Nach den Ausschreitungen in der Silvesternacht 2022/23 in den Berliner Ortsteilen Neukölln und Gropiusstadt sprach sich Hopp für einen konsequenten, zugleich jedoch empathischen Umgang mit den vorwiegend männlichen Jugendlichen aus. Er verwies dabei auf die sozialen Rahmenbedingungen, unter denen viele von ihnen aufwachsen. Nach seinen Angaben lebt in der Gropiusstadt etwa jedes zweite Kind in Armut und ist früh mit Perspektivlosigkeit sowie Ausgrenzung konfrontiert. Zudem kritisierte Hopp den Mangel an Einrichtungen der sozialen Arbeit in Südneukölln und begrüßte den von der damaligen Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey angekündigten Gipfel gegen Jugendgewalt.[32]
Hopp unterstützt die Forderung der Gewerkschaften nach einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich, die seiner Ansicht nach über Tarifabschlüsse realisierbar sein soll.[33]
Innerparteiliche Debatten
Hopp kritisierte die nach dem Attentat von Solingen von der SPD-geführten Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser geplanten Verschärfungen der Asylpolitik, zu denen unter anderem Kürzungen von Sozialleistungen und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen gehörten. Zusammen mit weiteren Erstunterzeichnern initiierte er die innerparteiliche SPD-Initiative „Eintreten für Würde“, die sich gegen die geplanten Maßnahmen aussprach und eine Rückbesinnung auf sozialdemokratische und humanitäre Grundwerte forderte.[34]
Die Initiative kritisierte am Vorhaben der Regierung die „vorgeschlagenen Maßnahmen der Kürzung der Sozialleistungen unter das Existenzminimum und [die] Hinderung der Einreise“ von Asylsuchenden, die „weder mit dem europäischen Gedanken, dem europäischen Recht, noch mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar“ seien. Darüber hinaus seien „Diese Maßnahmen sind nicht nur ineffektive Scheinlösungen gegen islamistischen Terrorismus“ sondern legitimierten auch „rechtspopulistische und rechtsextreme Narrative gegen Geflüchtete“ und verstärkten einen „migrationsfeindlichen, rassistischen Diskurs von Rechts“. Dieser werde „insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in diesem Land mit großer Sorge aufgenommen“. Die SPD ließe sich in der Asyldebatte von „menschenfeindlichen [...] Positionen“ von Rechts treiben. Der offene Brief der Initiative wurde von 13.900 Menschen unterzeichnet.[35][36][37][38]
Nach eigener Aussage wünscht sich Hopp eine Rückkehr zu den sozialen Grundwerten der SPD.[39] Auf seinen Social-Media-Kanälen kritisierte Hopp wiederholt die geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld.[40][41][42] Im Jahr 2025 gehörte Hopp zu den Erstunterzeichnern eines SPD-Mitgliederbegehrens, das die Parteiführung aufforderte, geplante Verschärfungen beim Bürgergeld nicht zu unterstützen. Stattdessen solle sich die SPD verstärkt für Maßnahmen wie die Einführung einer Vermögenssteuer einsetzen.[43]
Laut einem Portrait der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2026 zählt Hopp zu den schärfsten innerparteilichen Kritikern des aktuellen SPD-Kurses auf Bundesebene. Er wirft der Parteiführung vor, in krisenhaften Zeiten an „Mut, Rückgrat und einem klaren Kurs“ zu mangeln, und kritisierte insbesondere den Vorsitzenden Lars Klingbeil. Die Erklärung schwacher Wahlergebnisse durch eine angeblich zu linke Politik bezeichnete er als „Selbstbetrug“. Zudem äußerte Hopp Kritik an konkreten Maßnahmen der Bundesregierung wie dem Entlastungspaket 2026, das aus seiner Sicht vor allem höhere Einkommen begünstige und für viele Menschen eine „herbe Enttäuschung“ darstelle. Stattdessen plädiert er für stärker umverteilende Maßnahmen, darunter eine Übergewinnsteuer, steuerliche Entlastungen für Haushalte mit niedrigen Einkommen sowie Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Innerhalb der SPD wird Hopp dem linken Flügel zugerechnet und tritt für eine stärkere Ausrichtung an klassischen sozialdemokratischen Umverteilungs- und Sozialstaatspositionen ein. Dabei betont er insbesondere die Bedeutung konkreter Verbesserungen der Lebensverhältnisse für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen sowie die politische Ansprache urbaner, sozial benachteiligter Milieus.[44]
Mediale Präsenz
Hopp ist einer der reichweitenstärksten Politiker seiner Partei auf Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram.[45] Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet Hopp als "kommunikatives Ausnahmetalent" der SPD.[46] Stand 24. April 2026 hat Marcel Hopp 122.000 Abonnementen auf Instagram, 21.400 auf TikTok und 10.900 auf YouTube.[47][48] Laut des Analyse-Portals “inflact” gehört Hopp zu den 35 reichweitenstärksten deutschen Accounts auf Instagram in der Kategorie “Politiker” (Stand 24. April 2026).
Hopp kritisierte in der Zeit, dass die demokratischen Parteien seiner Ansicht nach das Potenzial von Social Media zu spät erkannt hätten. Er führte dies darauf zurück, dass junge Stimmen in der Politik seiner Meinung nach nicht ausreichend ernst genommen würden.[49] Laut Spiegel seien er und der Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer mit dafür verantwortlich, dass die SPD in den sozialen Medien eine größere Reichweite erziele als Parteien wie Grüne und FDP.[50]
Von 2020 bis 2023 betrieb er mit der damaligen Kandidatin fürs Abgeordnetenhaus Melis Yeter und der Bezirksverordneten Cindy Adjei den Podcast „Power of Color“.[51][52] Dessen Name eine andere Auflösung des Akronyms PoC (People of Color) bildete. Der Podcast beschäftigte sich mit postmigrantischen Erfahrungen und Perspektiven in Deutschland. Die letzte Folge war ein Jahresrückblick im Dezember 2023, davor erschien eine Folge zum Umgang mit Antisemitismus in Schulen.[53]
Während des Europawahlkampfes 2024 veröffentlichte Hopp im 100 Tage-Countdown bis zum Wahltag jeden Tag ein Video auf Instagram, TikTok und YouTube, auf denen er sich mit Aussagen der AfD auseinandersetzte.[54] Die Kampagne fand breite Resonanz. Unter anderem für diese Reihe wurde er von Brand New Bundestag mit bei den Progressive Voices Award 2024 in der Kategorie „Political Voice“ ausgezeichnet.[55]
Seit September 2024 veröffentlicht Hopp auf YouTube das Videoformat „Hopps genommen“.[56] Nach eigenen Angaben behandelt er darin aktuelle politische Themen sowie Fragen zu Populismus und Rechtsextremismus. Die Folgen erscheinen zudem als Podcast.[57]
Im November 2025 startete Hopp eine Kampagne, in deren Rahmen er 47 Tage lang täglich in einem Kurzvideo einen Grund für ein AfD-Parteiverbotsverfahren präsentierte. Nach eigenen Angaben verfolgte er damit das Ziel, die 47 Abgeordneten der Union zu erreichen, die den Fraktionen von SPD, Grünen und Linken fehlten, um einen entsprechenden Antrag im Bundestag zu ermöglichen.[58]
Seit Dezember 2025 hostet er gemeinsam mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch und der Sächsischen Landtagsabgeordneten und Queerbeauftragten der Bundesregierung Sophie Koch den Video-Podcast „Was wird?“. Der Podcast bezeichnet sich selbst als „politischer Hoffungspodcast“. Er erscheint sowohl auf YouTube als auch als Audio-Podcast.[59][60]
Marcel Hopp gehört zu über 180 prominenten Männern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die im März 2026 eine öffentliche Solidaritätserklärung initiiert haben, mit der sie sich gegen Gewalt an Frauen positionieren und mehr gesellschaftliche Verantwortung von Männern einfordern. Anlass war die breite öffentliche Debatte infolge der von Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe digitaler sexualisierter Gewalt, die bundesweite Proteste und politische Forderungen auslöste. Die Initiative betont insbesondere die Notwendigkeit von Prävention, Aufklärung sowie einer konsequenteren Strafverfolgung von Gewalt.[61]
Buch
Im Februar 2025 erscheint Hopps Buch „Was geht mich das an? - Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“. Laut Angabe der S. Fischer-Verlage setzt sich das Buch damit auseinander, wie die regierenden Parteien die Lebensrealitäten aus dem Blick verlieren würden und Politik das alltägliche Leben prägt.[62] Die Buchpremiere fand am 4. März 2026 im Heimathafen Neukölln statt.[63][64] Hopp präsentierte sein Buch auch auf der Leipziger Buchmesse 2026 im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“.[65]
Die Berliner Morgenpost bezeichnet Hopps Buch als „Plädoyer für die Demokratie“ als „wichtig“.[66] In einer Rezension von kulturbuchtipps.de wird Hopps Buch als „engagiertes, gut lesbares und streitbares Buch“ beschrieben. Darüber hinaus entfaltete es als „politischer Essay und demokratischer Appell (...) eine Wirkung, die über seine Seiten hinausweist“.[67] Der Vorwärts bezeichnet Hopps Buch als „Mutmacher gegen den Rechtsruck“.[68]
Weiteres Engagement
Während der Protestwelle im Iran 2022 übernahm Hopp die politische Patenschaft für den zur Hinrichtung verurteilten Mohammad Ghobadlu sowie für den von der Todesstrafe bedrohten Sohail Jahangiri.[69] Jahangiri wurde später freigelassen.[70]
Veröffentlichungen
- Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2026, ISBN 978-3-10-397734-9.