Mareike Müller (Journalistin)

deutsche Journalistin und Dokumentarfilmerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Mareike Müller ist eine deutsche Journalistin und Dokumentarfilmerin.

Leben und Wirken

Müller studierte Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam und in Paris und anschließend in Hamburg an der Hamburg Media School Journalismus.[1][2] Seit 2013 entwickelt und realisiert sie dokumentarische Stoffe zu Themen aus Gesellschaft und Wissenschaft.

Die dokumentarische Serie Charité Intensiv: Station 43 (mit Co-Autor Carl Gierstorfer) über eine Intensivstation der Berliner Charité während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zählt zu den am meisten online abgerufenen Doku-Serien des deutschen Fernsehens und wurde unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Eine zweite Staffel entstand 2024 unter dem Titel Charité intensiv: Gegen die Zeit. In vier Teilen beleuchtet die Serie das Thema Organmangel in Deutschland.

2025 veröffentlichte die ARD Müllers Dokumentarfilm Wir wollen mehr – Arbeit ohne Barrieren, der von dem Kampf von Menschen mit Behinderung für ihr Recht auf Arbeit erzählt. Er wurde mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis[3] und dem Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis[4] ausgezeichnet.

Auszeichnungen (Auswahl)

Filmografie (Auswahl)

  • 2021: Charité Intensiv: Station 43, 4-teilige dokumentarische Serie, ARD
  • 2021: Im Fadenkreuz der Machthaber, Dokumentation, ARTE
  • 2022: Überleben: Was wir über Suizide wissen, Dokumentation, ARTE
  • 2023: Charité Intensiv: Gegen die Zeit, 4-teilige dokumentarische Serie, ARD
  • 2025: Wir wollen mehr – Arbeit ohne Barrieren, Dokumentarfilm, ARD

Einzelnachweise

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