Margit Kern

deutsche Kunsthistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Margit Kern (* 1968) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Leben

Margit Kern studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Philosophie in Erlangen, Wien und Berlin. 1998 promovierte sie bei Werner Busch an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu frühneuzeitlichen protestantischen Bildprogrammen in Nürnberg, Pirna, Regensburg und Ulm. Die Dissertationsschrift wurde im Jahr 2000 mit dem Martin-Luther-Preis ausgezeichnet. Kern war von 1998 bis 2009 erst als wissenschaftliche Mitarbeiterin (bis 2002), später als wissenschaftliche Assistentin (bis 2009) am Institut für Kunstgeschichte der FU Berlin tätig. 2010 erfolgte die Habilitation an der FU Berlin mit der Arbeit "Transkulturelle Imaginationen des Opfers in der Frühen Neuzeit. Übersetzungsprozesse zwischen Mexiko und Europa". Von 2009 bis 2011 hatte sie eine Juniorprofessur für Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit unter Berücksichtigung der Theologiegeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Es folgte die Berufung auf einen Professur für die Kunstgeschichte Spaniens und Lateinamerikas an der FU Berlin (2011–2012). Seit Oktober 2012 lehrt sie als Professorin für Kunstgeschichte am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.[1]

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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