Margot Budzisch
deutsche Sportwissenschaftlerin und Hochschullehrer
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Margot Budzisch (geborene: Margot Barth; * 1935) ist eine deutsche Sportwissenschaftlerin und Hochschullehrerin.
Leben
1968 schloss sie an der Humboldt-Universität zu Berlin ihre Doktorarbeit mit Thema „Über den Einfluß der systematischen und planmäßigen Kenntnisvermittlung im Sportunterricht auf die sportlichen Interessen und Neigungen“ ab.[1] Zwischen 1977 und 1994 war Budzisch an der Humboldt-Uni Professorin für Theorie der Körperkultur.[2] 1979 übernahm sie an der Hochschule die Leitung der Sektion Sportwissenschaft[3] und hatte diese bis in die 1980er Jahre inne.[4] Sie befasste sich unter anderem mit dem „Beitrag von Körperkultur und Sport auf die sozialistische Lebensweise“,[5] die „Bedürfnisentwicklung und -befriedigung durch Körperkultur und Sport“,[6] die „Einstellungsbildung in der sportlichen Tätigkeit“,[7] dem Leistungsbegriff,[8] dem Verhältnis von Persönlichkeitsentwicklung und sportlicher Höchstleistung,[9] der „Kollektiverziehung im außerunterrichtlichen und außerschulischen Sport“,[10] der „Persönlichkeitsbeurteilung im Leistungssport“,[11] und dem Verhältnis von Sport und Marxismus-Leninismus.[12]
Nach dem Ausscheiden aus dem Hochschuldienst veröffentlichte sie unter anderem Aufsätze in der Zeitschrift „Beiträge zur Sportgeschichte“,[2] gehörte zu den Verfassern des 1999 veröffentlichten Buches „Doping in der BRD: ein historischer Überblick zu einer verschleierten Praxis“[13] und der im Jahr 2000 herausgegebenen „Chronik des DDR-Sports“.[14]