Marguerite Ammann
Schweizer Malerin (1911-1962)
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Marguerite Ammann (* 30. August 1911 in Basel; † 4. April 1962 ebenda) war eine Schweizer Malerin, Grafikerin und Illustratorin.
Leben und Werk
Marguerite Ammann besuchte die Allgemeine Gewerbeschule Basel und die Grafikklasse an der Württembergische Staatliche Kunstgewerbeschule Stuttgart, wo sie von Friedrich Hermann Ernst Schneidler unterrichtet wurde.
Anschliessend hielt sie sich zusammen mit Helmut Andreas Paul (HAP) Grieshaber in London auf und arbeitete für die Zeitschrift Vogue. Von 1932 bis 1933 lebte sie mit HAP und Klaus Vrieslander in Ägypten in der Nähe von Kairo. Ihre erste Ausstellung im August 1932 in Alexandrien zeigte erste Temperabilder.[1]
Wieder in Basel erarbeitete sie sich ab 1933 eine erfolgreiche Künstlerinnenkarriere, mit regelmässigen Gruppen- und Einzelausstellungen und Malreisen nach Griechenland, Florenz und Paris. Im Rahmen der Wettbewerbe des Kunstkredit Basel-Stadt, konnte sie einige Wandgestaltungen in öffentlichen Gebäuden verwirklichen. 1940 erhielt sie ein Eidgenössisches Kunststipendium. Von 1944 bis 1962 war sie Mitglied der Schweizerische Gesellschaft Bildender Künstlerinnen. Zudem von 1954 bis 1959 das erste weibliche Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission.
Mit zunehmendem Erfolg konnte Marguerite Ammann auch Ausstellungen im Ausland bestreiten: 1949 in Paris, 1953 in München, ferner an Gruppenausstellungen in Graz, Bozen, Leverkusen und Tokio.
Marguerite Ammann erhielt gezielte Unterstützung für ihr Schaffen u. a. durch Sigfried Giedion, Peter Mieg, Werner Reinhart, Paul Sacher und Maja Sacher. Ammann schuf zu ihren Bildern und Illustrationen (Kinderbücher und für die Weltwoche und Annabelle) auch Teppichentwürfe.
Weblinks
- Ammann, Marguerite. In: Sikart (Stand 2020).
- Marguerite Ammann In: Sammlung Kunstkredit Basel-Stadt
- Marguerite Ammann In: Deutsche Biographie
- Marguerite Ammann In: Artnet
- Marguerite Ammann in mural.ch