Marguerite Baconnier
französische Malerin
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Leben
Marguerite Baconnier wurde 1881 in Lyon geboren. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in Paris bei Jean-Paul Laurens, Lucienne Fleury und Octave Denis Victor Guillonet. Sie trat unter verschiedenen Namensformen auf, darunter Baconnier und B.-Chaperon. Marguerite Baconnier war bis 1914 im Pariser Kunstleben nachweisbar. Danach verlieren sich ihre Spuren, allerdings wird angenommen, dass sie in Algier und zeitweise in Paris tätig war. Gesicherte Angaben zu ihrem weiteren Lebensweg und zu ihrem Todesdatum liegen nicht vor.[1]
Werk
Marguerite Baconnier arbeitete überwiegend in der Ölmalerei. Stilistisch ist ihr Werk dem Impressionismus zuzuordnen. Sie schuf vor allem Stadtansichten, darunter Darstellungen Pariser Motive wie die Pont Louis-Philippe. Ein bekanntes Werk ist das Gemälde L’église de St-Gervais, das sich im Musée national des beaux-arts in Algier befindet. In ihren Arbeiten zeigt sich ein besonderes Interesse an urbanen Szenerien sowie an Licht- und Stimmungswirkungen.[1]
Ausstellungen
Marguerite Baconnier nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil. In Algier stellte sie 1900 und 1907 im Salon des Artistes Algériens et Orientalistes aus, 1907 zudem in der Académie Druet. 1935 war sie im Salon de l’Union Artistique d’Afrique du Nord vertreten. In Paris stellte sie 1913 und 1914 im Salon des Artistes Français aus und erhielt jeweils eine ehrenvolle Erwähnung.
Literatur
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.