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Maria-Pawlowna-Promenadenweg

Wanderweg zwischen dem Weimarer Ortsteil Tiefurt und dem Schloss Kromsdorf in Kromsdorf-Nord From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Maria-Pawlowna-Promenadenweg ist ein Wanderweg im Osten von Weimar, zwischen dem Ortsteil Tiefurt und Schloss Kromsdorf in Kromsdorf-Nord, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht.

Kenotaph für Prinz Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach von der Anlegestelle der Fischerin aus gesehen
Wegschild

Beschreibung

Der Weg mit einer Gesamtlänge von etwa zwei Kilometern beginnt in Tiefurt im Schlosspark. Er folgt linksseitig dem Verlauf der Ilm. Er ist Teil des Ilmtal-Radweges.[1][2]

Bemerkenswert sind Gedenkorte, an denen Sinnsprüche Goethes in regelmäßigen Abständen auf Tafeln zu lesen sind. Einer davon ist Die Fischerin. Diese wiederum ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Schloss- und Park Tiefurt. Insgesamt sind zehn Goethe-Zitate so zu „erwandern“.

Geschichte

Die Geschichte des Weges begann wohl schon 1822 mit Großherzogin Maria Pawlowna (1786–1859), die den Wunsch hatte trockenen Fußes entlang der Ilm von Schloss Tiefurt nach Kromsdorf zu gelangen. Die Erstellung des zunächst „Großherzoglichen Promenadenwegs“ erfolgte jedoch erst 1879, weil sich die Bauern, denen der Grund gehörte, lange gegen dieses Anliegen sperrten.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel der Weg zunehmend, so dass er 1998 neu angelegt wurde.[4] In seinem jetzigen Verlauf wurde er im Weimarer Kulturstadtjahr am 22. Mai 1999 eingeweiht.[5]

Die Initiative diese Promenade nach Maria Pawlowna zu benennen ging von Wolfgang Knappe, dem ersten Präsidenten der Maria-Pawlowna-Gesellschaft, aus. Die Namensgebung ist eine Würdigung der Tochter des russischen Zaren Paul I. und Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und ihrer Verdienste um die Förderung von Bildung und Kunst im Großherzogtum.[6]

Ein weiterer wichtiger Weimarer Promenadenwanderweg ist die Karolinenpromenade.

Einzelnachweise

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