Maria Aniceta Regli

Schweizer Generaloberin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Aniceta Regli (* am 24. Juli 1856 als Josefa Rosa Regli in Andermatt; heimatberechtigt ebenda; † 24. Juni 1939 in Ingenbohl) war eine Schweizer Ordensschwester und die dritte Generaloberin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz.

Leben und Wirken

Maria Aniceta Regli war die Tochter des Landwirts Paul Regli und der Clara geborene Regli. Sie besuchte von 1868 bis 1872 das Lehrerinnenseminar Ingenbohl und trat 1872 in das dortige Kloster der Kreuzschwestern ein. Drei Jahre später legte Regli ihre Profess ab und wurde Lehrerin im Institut St. Josef Guglera in Giffers. Bis 1894 war sie dort als Präfektin und zuletzt als Direktorin tätig.[1]

Regli wurde 1894 Assistentin und 1902 Generalvikarin in Ingenbohl. Sie wurde 1906 zur Generaloberin gewählt. Nach der Wiederwahl 1912 erfolgte 1918 eine Verlängerung ihrer Amtszeit um drei Jahre. Regli galt als führungsstark sowie tatkräftig und setzte sich erfolgreich für eine bessere Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen ein. In den Vereinigten Staaten wurde sie 1921 Generalvisitatorin und Vikarin der Klosterniederlassungen. Zuletzt war Regli von 1927 bis 1936 Vorsteherin der neu gegründeten Klinik Quisisana (qui si sana, «hier wird man geheilt») in Rom.[1]

Literatur

Belege

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