Marie Hennecke

deutsche Psychologin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marie Hennecke (* 1982 in Bottrop[1]) ist eine deutsche Psychologin und Hochschullehrerin an der Ruhr-Universität Bochum.

Leben und Wirken

Hennecke studierte Psychologie an der Universität Bochum, wo sie 2007 mit Auszeichnung ihr Diplom erwarb. Anschließend war sie ab 2008 als Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Life Course: Evolutionary and Ontogenetic Dynamics (LIFE) tätig. Im März 2011 wurde Hennecke von der Universität Zürich mit der von Alexandra M. Freund betreuten Arbeit The Contributions of Process Versus Outcome Focus and Age to Self-Regulation During Goal Pursuit summa cum laude zur Dr. phil. promoviert.[2] Anschließend verblieb sie als Postdoktorandin am Institut für Psychologie der Universität Zürich, bevor sie im März 2012 als Postdoktorandin an das Department of Psychology der University of Virginia wechselte. Im Februar 2013 kehrte sie als Oberassistentin an das Institut für Psychologie der Universität Zürich zurück. Dort erhielt sie 2019 den LIFE Outstanding Alumni Award.[3]

Im Februar 2019 wurde Hennecke von der Universität Siegen auf den ordentlichen Lehrstuhl für Allgemeine und Pädagogische Psychologie berufen.[1] Im Oktober 2023 wechselte sie an ihre Alma mater und hat an der Universität Bochum seitdem den Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie inne. Im selben Jahr wurde ihr der Early Career Award der Society for the Science of Motivation verliehen.[4] Im Oktober 2025 wurde Hennecke als Fellow in die Society for Personality and Social Pschology (SPSP) aufgenommen.[5]

Forschung

Henneckes Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bereich der Selbstmotivation, Selbstkontrolle und Selbstregulation. Dabei forscht sie auch zu den Auswirkungen von erreichten oder verfehlten selbst gesteckten Zielen auf die Persönlichkeitsentwicklung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Überwindung des sogenannten inneren Schweinehundes.[6]

Einzelnachweise

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