Marie Nissen

deutsche Malerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marie Nissen (geb. Schlaikier; * 2. Juli 1871 in Apenrade; † 8. Mai 1942 in Rinkenis (dän. Rinkenæs), Dänemark[1]) war eine deutsche Malerin, die mit der Künstlerkolonie Ekensund verbunden war.[2]

Leben

Im Jahr 1902 ist Nissen auf einer Fotografie in der Künstlerkolonie Dachau belegt.[2] 1903 heiratete sie den Ekensunder Maler Anton Nissen.[1] Ihr Lebensmittelpunkt lag fortan im Umfeld von Ekensund (dän. Egernsund) an der Flensburger Förde.[2]

Wirken

Nissens künstlerisches Wirken ist nur teilweise überliefert, weshalb sie 2025/2026 im Rahmen der Flensburger Ausstellung Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund beispielhaft als eine der bislang marginalisierten Ekensunder Malerinnen vorgestellt wurde.[2] Die Schau im Museumsberg Flensburg rückte sechs weibliche Biografien der Kolonie in den Fokus und ordnet sie in historische Kontexte gesellschaftlicher Normen und künstlerischen Ehrgeizes um 1900 ein.[3][4][5] Das Anwesen in Rinkenis entwickelte sich in den frühen 1900er Jahren zu einem zweiten Zentrum der Ekensunder Künstler, was Nissens Lebens- und Arbeitsumfeld prägte.[6]

Literatur

  • Madeleine Städtler: Marie Nissen. In: Dies.: Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund. Museumsberg Flensburg, Flensburg 2025, ISBN 978-3-9827734-0-7, S. 26–31.

Einzelnachweise

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