Marie Schwesinger

Regisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marie Schwesinger (* 1988 in Hamburg[1]) ist eine deutsche Regisseurin und Autorin, die unter anderem am Berliner Ensemble arbeitet.

Künstlerischer Werdegang

Schwesinger sammelte erste Erfahrung am Theater als Hospitantin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an der Schaubühne Berlin unter anderem bei Armin Petras.

Von 2009 bis 2013 studierte sie Szenische Künste in Hildesheim und Exeter (England). Während des Studiums entstanden erste eigene Inszenierungen, Texte und Performances. In der Spielzeit 2013/2014 inszenierte sie am Oldenburgischen Staatstheater ihren Text Da ist eine Leerstelle in meinem Kopf und das Stück Sinn von Anja Hilling. Von 2014 bis 2021 studierte sie Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Rahmen des Studiums entstanden mehrere eigene Arbeiten, unter anderem Maß für Maß von William Shakespeare.

Von 2017 bis 2019 war sie feste Regieassistentin am Schauspiel Frankfurt, wo sie unter anderem mit Robert Borgmann, David Bösch, Anselm Weber, Lisa Nielebock und Roger Vontobel zusammenarbeitete. 2017/2018 inszenierte sie Gegen alle Widerstände, eine Produktion, die sich mit den Frankfurter Auschwitzprozessen 1963–1965 auseinandersetzte. Seit August 2019 arbeitet sie als freie Regisseurin und Autorin.[2]

2025 wurde sie in das Programm WORX des Berliner Ensembles aufgenommen.[3] Außerdem beteiligte sie sich an der Recherche des Theater Chemnitz zur Geschichte der Kindertransporte 1938/39.[4]

Im November 2025 inszenierte Schwesinger gemeinsam mit dem Regisseur Lukas Nowak Anna Seghers’ Roman Transit im Werkraum des Berliner Ensembles. In der Inszenierung wirkten u. a. die Schauspieler Paul Zichner und Kathleen Morgeneyer mit.[5]

Inszenierungen (Auswahl)

Gastspiele, Festivaleinladungen und Auszeichnungen

Einzelnachweise

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