Marin Matoš

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Marin Matoš (* 26. Januar 1989 in Zagreb, SR Kroatien, SFR Jugoslawien) ist ein ehemaliger kroatischer Fußballspieler, der zumeist als Mittelfeldspieler eingesetzt wurde.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Marin Matoš
Marin Matoš (2010)
Personalia
Geburtstag 26. Januar 1989
Geburtsort Zagreb, SFR Jugoslawien
Größe 188 cm[1]
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
0000–2005 Dinamo Zagreb
2006 NK Posavina Zagreb
2006–2007 NK Croatia Sesvete
2007 FC Red Bull Salzburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 NK Croatia Sesvete 4 0(0)
2007–2010 Red Bull Juniors 64 (11)
2008–2009 FC Red Bull Salzburg 0 0(0)
2010–2011 Újpest Budapest 11 0(0)
2010–2011 Újpest Budapest II 6 0(2)
2011–2013 Cibalia Vinkovci 36 0(3)
2013–2014 NK Slaven Belupo Koprivnica 21 0(3)
2014–2015 NK Istra 1961 34 0(3)
2016 FK Žalgiris Vilnius 21 0(3)
2017 HNK Gorica 13 0(0)
2017–2018 NK Lučko Zagreb 29 0(0)
2018–2021 NK Kurilovec 59 0(9)
2021 NK Zagorec Krapina 4 0(0)
2021 NK Ravnice 14 0(0)
2022 NK Kurilovec 31 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2023–2024 NK Ravnice (Jugend)
2023–2024 NK Kralj Tomislav (Co-Tr.)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Karrierebeginn in Zagreb und Wechsel nach Österreich

Marin Matoš wurde am 26. Januar 1989 in Zagreb geboren, wo er auch seine Vereinskarriere als Fußballspieler begann. Bis 2005 spielte er im Nachwuchs von Dinamo Zagreb, wechselte 2006 kurzzeitig in die Jugend des NK Posavina Zagreb und trat noch im selben Jahr der Nachwuchsabteilung des NK Croatia Sesvete bei. Dort war er überwiegend im Jugendbereich aktiv, gab jedoch im November 2006 auch sein Debüt im Erwachsenenbereich. Beim 1:0-Auswärtssieg über den NK Mosor – Sveti Jure am 4. November 2006 wurde er von Predrag Stilinović von Beginn an und über die volle Spieldauer eingesetzt. Nach einem Kurzeinsatz im nächsten Meisterschaftsspiel wurde er in den beiden darauffolgenden Ligaspielen im November wieder über 90 Minuten berücksichtigt. Danach setzte ihn Stilinović nicht mehr weiter in der Mannschaft mit Spielbetrieb in der 2. HNL ein.

Im Sommer 2007 ergab sich für Matoš ein Wechsel nach Österreich, wo er beim FC Red Bull Salzburg unter Vertrag genommen wurde und dabei vor allem für die damalige zweite Mannschaft, die Red Bull Juniors, vorgesehen war. Für das Team, das als Neuaufsteiger in der zweitklassigen Ersten Liga antrat, debütierte er am 31. Juli 2007 im ersten Saisonspiel, als er bei einem 2:1-Auswärtssieg über den FC Gratkorn in der Startformation stand und in der 82. Minute von Michael Streiter durch Stefan Ilsanker ersetzt wurde. Nach zwei weiteren Ligaeinsätzen wurde er von Streiter über mehrere Monate nicht mehr berücksichtigt und kam in dieser Zeit vor allem in der U-19-Mannschaft des Vereins zum Einsatz. Erst im Frühjahr 2008 kehrte Matoš wieder in die zweite Profimannschaft der Salzburger zurück und kam dort vermehrt als Stammkraft zum Einsatz. Begünstigt wurde dies auch durch einen Trainerwechsel – Lars Søndergaard übernahm bis Saisonende. Die Spielzeit 2007/08 beendete er mit der Mannschaft auf Rang 6 und war in insgesamt zwölf Zweitligaspielen am Spielfeld.

In der Saison 2008/09 avancierte er unter Adi Hütter rasch zu einer Stammkraft im defensiven Mittelfeld der Salzburger und brachte es neben zwei Einsätzen im ÖFB-Cup 2008/09 auch zu 24 Ligaspielen für die Red Bull Juniors. Zusätzlich wurde er im Oktober 2008 erstmals in einem Pflichtspiel in den Kader der ersten Mannschaft geholt, saß bei der Niederlage gegen die Amateure des FK Austria Wien jedoch uneingesetzt auf der Ersatzbank. Im Frühjahr 2009 wurde er in der Bundesliga noch einmal in den Kader der ersten Mannschaft berufen, blieb jedoch neuerlich ohne Einsatz. Eine leichte Verletzung Anfang April 2009 verhinderte weitere Einsätze für das zweite Team, da er danach geschont wurde. Am Saisonende rangierten die Juniors auf dem siebten Tabellenplatz. Nach der Übernahme des Traineramts bei den Juniors durch Niko Kovač, für den es nach seinem Karriereende als Aktiver die erste Trainerstation war, wurde Matoš in der Saison 2009/10 zur Offensivkraft umgeformt.

Über die gesamte Saison hinweg brachte er es auf 28 Meisterschaftseinsätze, in denen er elf Tore und drei Assists beisteuerte. Bemerkenswert war dabei unter anderem ein Hattrick, der ihm am 4. Mai 2010 bei einem 5:1-Heimsieg über die Vienna gelang,[2] nachdem er bereits wenige Tage zuvor beim 2:0-Auswärtssieg über den FC Dornbirn beide Treffer seiner Mannschaft erzielt hatte. Sportlich gesehen hätte er die Liga mit der Mannschaft auf dem sechsten Platz beendet, musste mit dem Team jedoch in die Drittklassigkeit absteigen, da Zweitmannschaften von Bundesligisten ab der Folgesaison nicht mehr im Profibereich zulässig waren. Im ÖFB-Cup 2009/10 scheiterte er mit der Mannschaft bereits in Runde 2 gegen den FC Gratkorn.

Über Ungarn zurück in die Heimat

Noch im Sommer 2010 tat sich für den jungen Kroaten ein Wechsel in die höchste ungarische Fußballliga zum Hauptstadtklub Újpest Budapest auf. Unter Géza Mészöly wurde Matoš jedoch kaum berücksichtigt. Zwar kam er ab September 2010 regelmäßig – zumeist von der Ersatzbank – zu Einsätzen, blieb jedoch hinter den Erwartungen und wurde nach einer gelb-roten Karte, die er im ersten Spiel des Frühjahrsdurchgangs erhielt, nicht mehr in der Nemzeti Bajnokság eingesetzt. Des Weiteren absolvierte er bis zum Ausscheiden im Viertelfinale gegen Kaposvári Rákóczi alle fünf Spiele von Újpest im ungarischen Pokal der Saison 2010/11. Beim ersten Spiel der Mannschaft, der Viertrundenpartie gegen den Bőcs KSC steuerte Matoš zwei Tore und einen Assist zu einem 5:1-Sieg bei. Weitere zwei Auftritte hatte er im Ligakupa der Spielzeit 2010/11 und war zudem unregelmäßig über die Saison verteilt in sechs Meisterschaftsspielen der zweiten Mannschaft von Újpest Budapest in der drittklassigen Nemzeti Bajnokság III im Einsatz, wobei ihm zwei Treffer gelangen. Nachdem er die Nemzeti Bajnokság 2010/11 mit Újpest auf dem sechsten Platz abgeschlossen hatte, kehrte der Mittelfeldakteur wieder in sein Heimatland zurück.

Nach mehrmonatiger Vereinslosigkeit schloss er sich im Oktober 2011 dem damaligen kroatischen Erstligisten Cibalia Vinkovci an und debütierte am 22. Oktober 2011 bei einem 2:0-Heimerfolg über den NK Zadar in der höchsten Fußballliga des Landes. Samir Toplak setzte den Mittelfeldspieler vor allem ab dem folgenden Frühjahr als Stammspieler ein; dabei kam er auf insgesamt 14 Meisterschaftseinsätze und machte zwei Assists. Hinzu kamen noch fünf Einsätze im Hrvatski nogometni kup 2011/12, in dem er mit der Mannschaft erst im Halbfinale gegen Osijek ausschied. Die Liga beendete er mit dem Klub aus Vinkovci auf dem fünften Platz. In der durch viele Trainerwechsel gekennzeichneten Saison 2012/13 kam Matoš aufgrund eines Zehenbruchs anfangs nicht zum Einsatz. Nach dem ersten Saisonspiel übernahm Samir Toplak das Traineramt, wurde jedoch bald durch Interimstrainer Miroslav Bojko ersetzt. Anschließend übernahm Željko Kopić das Team, bevor Ende November 2012 erneut Miroslav Bojko als Interimstrainer die Mannschaft übernahm; Mitte Dezember wurde er dann fix als Trainer eingesetzt und betreute das Team bis zum Saisonende.

Bei Cibalia Vinkovci wurde er im Laufe der Spielzeit vor allem im zentralen und ab dem Frühjahr 2013 vermehrt auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt. Am Ende verzeichnete er drei Treffer bei 22 Ligaeinsätzen und stieg mit der Mannschaft als Elftplatzierter in die 2. HNL ab. Hinzu kamen noch vier Einsätze im Hrvatski nogometni kup 2012/13, in dem abermals im Halbfinale – diesmal gegen Lokomotiva Zagreb – Schluss war. Im Anschluss wechselte er im Sommer 2013 innerhalb der 1. HNL zum NK Slaven Belupo Koprivnica, wo er von Ivan Katalinić zwar im ersten Spiel 2012/13 durchspielte und auch eine Torvorlage machte, danach jedoch über mehrere Wochen nicht mehr im Kader stand. Erst Ende August fand er wieder in die Mannschaft und kam erst nach der Entlassung von Katalinić, der mit dem Team bis dahin nur eine von zehn Ligapartien gewonnen hatte, zu regelmäßigen Einsätzen in der Startformation. Unter Mladen Frančić und dem ihm im Februar 2014 folgenden Elvis Scoria war Matoš bis zum Saisonende in verschiedenen Positionen im Einsatz und kam auf insgesamt 21 Meisterschaftsspiele, drei Tore und einen Assist. Mit der Mannschaft rangierte er am Ende auf dem neunten Platz, woraufhin Slaven Belupo in die Relegation musste und in dieser ausgerechnet auf Cibalia Vinkovci, den Zweitplatzierten aus der 2. HNL, traf. In beiden Relegationsspielen kam Matoš zu Kurzeinsätzen und schaffte mit dem Team nur knapp mit einem Gesamtergebnis von 4:3 aus Hin- und Rückspiel den Klassenerhalt. Im Pokal 2013/14, in dem es Matoš zu drei Einsätzen brachte, ereilte die Mannschaft ebenfalls im Halbfinale das vorzeitige Aus.

Nach einem Wechsel zum Ligakonkurrenten NK Istra 1961 im Sommer 2014 wurde Matoš von Igor Pamić als Stammspieler im zentralen bzw. offensiven Mittelfeld der Istrier eingesetzt und kam so auf 29 von 36 möglich gewesene Ligaeinsätze, wobei er drei Tore erzielte und zwei Vorlagen machte. Mit dem Klub aus Pula konnte er sich über die gesamte Saison 2014/15 nicht von den hinteren Tabellenplätzen lösen und belegte im Endklassement mit Rang 9 einen Relegationsplatz. In der Relegation gewann der NK Istra 1961 kampflos gegen den Zweiten der 2. HNL, den NK Sesvete, da dieser keine Lizenz für die 1. HNL erhielt. Hinzu kamen noch drei Einsätze und ein Tor im Hrvatski nogometni kup 2014/15, in dem die Mannschaft im Viertelfinale dem späteren Pokalsieger Dinamo Zagreb unterlag. Nach dem Klassenerhalt wurde der gebürtige Zagreber noch in fünf Spielen der 1. HNL 2015/16 sowie einer Begegnung im Hrvatski nogometni kup 2015/16 eingesetzt, ehe er einen Wechsel ins Ausland vollzog. Bis zu diesem Zeitpunkt war er bereits wochenlang nicht mehr im Kader des kroatischen Erstligisten berücksichtigt worden.

Meister, Pokalsieger und Super-Cup-Gewinner mit Žalgiris Vilnius

Im Januar 2019 wurde er als neuer Spieler des litauischen Erstligisten FK Žalgiris Vilnius für das Spieljahr 2016 vorgestellt.[3] Bei seiner Präsentation wurde Matoš als spielintelligenter und vielseitig einsetzbarer Mittelfeldspieler vorgestellt, der sowohl im offensiven als auch im defensiven Mittelfeld agieren kann.[3] Besonders hervorgehoben wurden sein gutes Spielverständnis, seine Führungsqualitäten sowie seine Fähigkeit, das Spiel zu strukturieren.[3] Er verfüge über präzise Kurz- und Langpässe sowie ausgeprägte technische Fähigkeiten.[3] Sein Pflichtspieldebüt für den amtierenden Meister gab er am 28. Februar 2016 im litauischen Supercup, als er beim Sieg über den FK Trakai die erste Halbzeit absolvierte. In der Liga musste der Kroate einige Wochen auf sein Meisterschaftsdebüt warten, ehe er von Valdas Dambrauskas am 2. April 2016 bei einem 2:2-Heimremis gegen den FK Jonava von Beginn an eingesetzt und bereits ab der 35. Minute durch Saulius Mikoliūnas ersetzt wurde. Erst ab Mai 2016 absolvierte der vielseitig eingesetzte Matoš regelmäßig Spiele über die volle Distanz, hatte jedoch aufgrund der starken Konkurrenz im Mittelfeld Schwierigkeiten, sich dauerhaft durchzusetzen. Am 15. Mai 2016 erlangte er seinen nächsten Titel mit Žalgiris Vilnius, als der Klub im Finale des litauischen Fußballpokals 2015/16 abermals den FK Trakai besiegte.

Im Juli 2016 nahm er mit der Mannschaft an der Qualifikation zur UEFA Champions League 2016/17 teil, schied mit den Litauern jedoch noch in der 2. Qualirunde gegen den FK Astana aus. Bereits im September 2016 folgte der nächste Titel, als er mit dem Verein im Finale des litauischen Fußballpokals 2016 den FK Sūduva bezwang. Nachdem er bis dahin in jeder Pokalrunde zum Einsatz gekommen war, saß Matoš im Finalspiel ohne Einsatz auf der Ersatzbank. Nachdem er ab Oktober 2016 kaum noch zum Einsatz gekommen war, wurde der überwiegend im offensiven Mittelfeld eingesetzte Akteur am Ende des Spieljahres 2016 mit Žalgiris Vilnius mit acht Punkten Vorsprung auf den FK Trakai litauischer Meister. Bis dahin hatte er 21 Meisterschaftspartien absolviert und dabei drei Tore erzielt. Am Ende des Spieljahres wurde der Vertrag mit Matoš in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst.[4]

Wechsel in die kroatische Zweitklassigkeit

Der Kroate kehrte daraufhin wieder in sein Heimatland zurück und kam nach kurzer Vereinslosigkeit noch in der Winterpause 2016/17 beim kroatischen Zweitligisten HNK Gorica unter, bei dem er den abgegangenen Mario Marina ersetzte.[5] Beim Klub aus Velika Gorica wurde er anfangs unter Damir Milinović und wenige Wochen später unter Davor Mladina als Stammkraft eingesetzt und fungierte sogar als Mannschaftskapitän.[6] Die Spielzeit 2016/17 schloss er mit der Mannschaft mit drei Punkten Rückstand auf den NK Rudeš als Vizemeister ab und scheiterte in der anschließenden Relegation am Neunten der 1. HNL, seinem Ex-Klub Cibalia Vinkovci, am Aufstieg in die höchste kroatische Fußballliga.

Im Anschluss wechselte der damals 28-Jährige im Sommer 2017 innerhalb der Liga zum NK Lučko Zagreb, bei dem er über den Großteil der Saison fester Bestandteil des Zweitligisten war. Unter Besnik Prenga startete er in die Saison, war danach unter Dražen Biškup und Denis Bezer im Einsatz und beendete die Spielzeit 2017/18 mit dem Team unter Krešimir Ganjto nach 28 absolvierten Ligapartien auf dem zehnten Platz. Nach einem Jahr in Zagreb schloss er sich im Sommer 2018 dem Drittligisten NK Kurilovec an, der ab diese Saison in einer Kooperation mit dem benachbarten Erstligisten HNK Gorica in Erscheinung trat.[7] Beim Klub mit Spielbetrieb in der West-Staffel der 3. HNL agierte er unter Trainer Perica Vidak als Stammspieler sowie als Kapitän.[6] Er absolvierte 29 Meisterschaftsspiele, in denen er sechsmal zum Torerfolg kam und beendete die Meisterschaft mit dem Klub auf Rang 5. Im Hrvatski nogometni kup 2018/19 schied er mit dem Team nach einem Sieg in der Vorrunde in der ersten Runde gegen den NK Slaven Belupo Koprivnica frühzeitig aus. Hinzu kamen noch weitere Einsätze im regionalen Fußballpokal des NSZŽ, dem Kup Zagrebačkog nogometnog saveza.

In der darauffolgenden Spielzeit 2019/20 wechselte der Klub in die Zentral-Staffel der 3. HNL und kam bis zum Abbruch des Spielbetriebes aufgrund der COVID-19-Pandemie in 16 Ligaspielen zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Außerdem trat er mit dem NK Kurilovec im kroatischen Fußballpokal 2019/20 in Erscheinung und schied mit dem Team nach erfolgreicher Vorrunde erneut in der ersten Runde aus; diesmal gegen den NK Istra 1961. Nach mehrmonatiger Pause aufgrund der Pandemie kam er im August und September 2020 in mehreren Partien des Kup Zagrebačkog nogometnog saveza zum Einsatz. In die Saison 2020/21 startete Matoš noch für den NK Kurilovec, für den er es bis zur Winterpause auf 14 Ligaeinsätze brachte und im Hrvatski nogometni kup 2020/21 im Achtelfinale gegen den NK Osijek ausschied. Danach wechselte er innerhalb der Zentral-Staffel der 3. HNL zum NK Zagorec Krapina, für den er bis zum Saisonende aufgrund des pandemiebedingt eingeschränkten Spielbetriebs nur zu vier Meisterschaftseinsätzen kam. Beide Vereine, für die er in dieser Saison gespielt hatte, belegten in der abgebrochenen Liga hintereinander Plätze in der oberen Tabellenhälfte.

Letzte Einsätze als Spieler und Einstieg ins Traineramt

Im Sommer 2021 heuerte Matoš abermals innerhalb derselben Staffel der kroatischen Drittklassigkeit beim NK Ravnice an. Beim ebenfalls in Zagreb ansässigen Verein absolvierte der Mittelfeldakteur bis zur Winterpause 14 Meisterschaftsspiele, ehe er zum NK Kurilovec zurückkehrte, wo er zuvor bereits als Kapitän und rechte Hand des Trainers fungiert hatte.[8] Unter dem neuen Trainer Senad Harambašić agierte Matoš weiterhin als Stammkraft und wurde bis zum Saisonende in 17 Ligaspielen eingesetzt und kam bereits in seinem ersten Pflichtspiel nach der Rückkehr zum Torerfolg. Zum Saisonende hin absolvierte er auch noch Spiele im Kup Grada Velike Gorice, einem regionalen Pokalwettbewerb. Harambašić setzte den Routinier daraufhin auch in der Saison 2022/23 als festen Bestandteil des Drittligisten ein. Nach 14 Meisterschaftseinsätzen und zwei Treffern sowie einem Einsatz im regionalen Fußballpokal des NSZŽ zog sich Matoš zurück und beendete zur Winterpause 2022/23 seine Karriere als Aktiver.[9]

Kurz darauf wurde er beim NK Ravnice als Jugendtrainer tätig[10] und war im gleichen Zeitraum (2023/24) an der Seite von Dino Kluk Co-Trainer beim Sechstligisten NK Kralj Tomislav.[6][11]

Im Jahr 2025 spielte er für die Altherrenmannschaft VNK Tora.[12]

Erfolge

Commons: Marin Matoš – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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