Marito Mota

osttimoresischer Unabhängigkeitsaktivist und Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Marito Mota (* 11. Juli 1970 in Culu Hun, Dili, Portugiesisch-Timor; † 28. April 2026 in Dili, Osttimor),[1] eigentlich Mariano Mota, Kampfname Fatubai, war ein osttimoresischer Politiker und Mitglied der Partei FRETILIN.[2]

Marito Mota

Werdegang

Mota hatte einen Jura-Abschluss.[2]

Er war der stellvertretende Führer der Frente Iha Timor Unidos Nafatin (FITUN), einer Jugend-Unabhängigkeitsorganisation[3] und einer der Teilnehmer der Demonstration, die am 12. November 1991 im Santa-Cruz-Massaker endete.[4] Später wurde Mota Vizepräsident des Comité 12 de novembro und Manager des Hotels Ramelau.[2]

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 12. Mai 2018 gelang Mota der Einzug in das Nationalparlament auf Platz 16 der FRETILIN-Liste.[5] Er wurde Mitglied der parlamentarischen Kommission für Infrastruktur (Kommission E).[2][6]

Bei den Parlamentswahlen 2023 trat Mota nicht mehr an.[7]

Mota verstarb am 28. April 2026 um 11 Uhr morgens nach einem Zusammenbruch bereits vor Ankunft im Hospital Nacional Guido Valadares (HNGV) in Dili. Der Arzt vermutete einen Herzinfarkt infolge einer Vorerkrankung.[1]

Einzelnachweise

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