Mark Dobies

US-amerikanischer Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Mark Steven Dobies (* 3. April 1959 in Philadelphia, Pennsylvania; † 11. März 2025 in Dunellen, New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Einige Quellen geben als Sterbeort Scotch Plains an.[1][2][3]

Leben

Dobies wurde 1959 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren und war der Sohn von Suzanne Helen Davis und Francis T. Dobies.[1] Er hatte zwei Geschwister, Paul und Sandra.[4] Nach seiner Schulzeit besuchte er die Delaware Valley University in Doylestown und New Britain in Bucks County, an der er College Football spielte und im Jahr 1980 Teil des Middle Atlantic Conference Championship Teams war.[4]

Er war von 1993 bis zum 8. September 2008 mit Linda Hill verheiratet, mit der er drei Kinder hatte; die Ehe wurde geschieden.[5][6] Dobies starb im Alter von 65 Jahren.[4]

Karriere

Dobies begann seine Karriere im Jahr 1997, als er einen ersten Auftritt in der Fernsehserie Fame L.A. hatte.[7] Bekannt wurde er für die Darstellung des bisexuellen Staatsanwalts und Serienmörders Daniel Colson in der US‑amerikanischen Seifenoper Liebe, Lüge, Leidenschaft, in der er von 2003 bis 2005 spielte.[8][9] Dobies hatte zudem Gastauftritte in Fernsehserien wie Just Shoot Me!, Hör mal, wer da hämmert, Profiler, Melrose Place, Alle lieben Raymond, CSI: Miami, Gossip Girl und Nash Bridges. Zusätzlich zu seinen Gastrollen verkörperte er Dr. Noah Chase in 14 Folgen der Seifenoper Springfield Story in den Jahren 2000 und 2001.[1][2][3]

Auf der Bühne spielte er Bruce Niles in der Off-Broadway‑Wiederaufführung von Larry Kramers The Normal Heart im Jahr 2004 am Public Theater in New York City. Er war auch in der Werbung tätig, unter anderem für Arrid Extra Dry, und arbeitete als Personal Trainer.[1][10]

Im Jahr 2016 zog er sich aus der Schauspielerei zurück. Einen letzten Auftritt vor der Kamera hatte er im Film Greater.[1] Im deutschen Sprachraum wurde Dobies unter anderem von Johannes Berenz, Florian Halm, Walter von Hauff, Tobias Kluckert, Niko Macoulis, Peter Reinhardt und Wolfgang Wagner synchronisiert.[11]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI