Markus Haage
deutscher Journalist, Autor und Publizist
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Markus Haage (* 1984) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist, Autor und Publizist. Er fungiert als Herausgeber und Chefredakteur des Printmagazins Neon Zombie sowie des seit 1999 bestehenden Online-Filmmagazins Neon Midnight.[1][2]
Leben und Wirken
Haage gründete 1999 das Online-Filmmagazin Neon Midnight, das sich mit phantastischem Film und Popkultur befasst.[2] Gemeinsam mit Jalaludin Trautmann initiierte er 2004 das Helmstedter Filmfestival.[2][3]
2013 veröffentlichte er erstmals ein eigenes Printmagazin unter dem Titel Der Zombie, das später zu Neon Zombie weiterentwickelt wurde.[4][5]
Printmagazin Neon Zombie
Neon Zombie erscheint unregelmäßig und widmet sich Retrospektiven, Interviews und Hintergrundtexten zu Horror-, Science-Fiction- und Fantasyfilmen sowie filmischer Popkultur.[6] Haage fungiert als Herausgeber und Chefredakteur des Magazins.[2]
Das Magazin trat als Medienpartner bei Genre-Filmveranstaltungen auf, darunter beim HARD:LINE Film Festival.[7]
Tätigkeit als Produzent und Journalist
Für die 2020 erschienenen Heimkinoveröffentlichungen des Horrorfilms Maniac produzierte und inszenierte Haage unter anderem die Dokumentation Maniac: The Making of a Living Pulp Novel, die ein Interview mit William Lustig enthält.[8]
Darüber hinaus produziert er Dokumentationen und Bonusmaterialien für verschiedene Filmstudios und Home-Entertainment-Anbieter, darunter Sony Pictures, Warner Bros. und Universal Pictures.[2] Haage veröffentlichte außerdem Artikel in verschiedenen Magazinen und Onlineportalen, darunter der Rolling Stone, Metal Hammer, Deadline oder Schnittberichte.com.[2][9]
Unter der Marke Neon Zombie veröffentlichte er eine eigene Filmedition mit dem Titel Unglaublich Phantastische Filme! Er wirkte zudem an der Gestaltung verschiedener Sondereditionen mit, darunter VHS-Retro-Ausgaben, Hartboxen und Piece-of-Art-Editionen.[2][10]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Beiträge im Magazin Neon Zombie (seit 2013)[11]
- Verschiedene Multimediaprojekte z. B. die Doku VIDEO-WAHNSINN! - Über den Untergang einer Kultur oder das Medienportal Mein-Schoeningen.de[12][13][14]
- Booklettexte zu Heimkino-Editionen z. B. Die Klapperschlange oder Requiem for a Dream[15][16]
- Mitarbeit an der Entwicklung, Gestaltung und Konzeption von Heimkino-Editionen wie Tape-Editionen im VHS-Retro-Design, Piece-of-Art-Boxen oder Hartboxen. (z. B. zu Tanz der Teufel oder The Fog – Nebel des Grauens.)[10]
- Diverse TV- sowie Online-Interviews und Podcast-Auftritte[1][17][18]