Markus Kistner
deutscher Konzeptkünstler und Zeichner
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Leben
Kistner wuchs in Nürtingen auf und studierte nach dem Abitur von 1982 bis 1983 Kunst an der Freien Kunstschule Stuttgart. Von 1983 bis 1984 setzte er sein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart fort. Anschließend zog er nach West-Berlin, wo er bis 1990 an der dortigen Hochschule der Künste studierte. Ab 1990 lebte er in England. Er studierte bis 1993 am Chelsea College of Art and Design in London. Ab 1992 arbeitete er neben der eigenen Werkentwicklung auch im Atelier des Bildhauers Richard Deacon. Kistner starb im November 1996 im Alter von 34 Jahren.[1]
Werk
Kistners Gesamtwerk ist vielfältig und abstrakt. Neben Zeichnungen, Skulpturen, Modellen und Malerei widmete er sich auch der Fotografie. Ein Leitmotiv, das in seinen Werken immer wieder auftaucht, ist das Ringen um Reduktion: weg vom „Thema“ hin zu Horizont, Struktur und Linie. Der Bruder Kistners baute nach dessen Tod ein digitales Werkverzeichnis auf. Von Februar bis April 2026 widmet sich eine Ausstellung der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung in Nürtingen den Werken Markus Kistners.[2][3]