Wikiwand AI

Marla Glen

US-amerikanischer Sänger From Wikipedia, the free encyclopedia

Marla Glen (* 3. Januar 1960 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Sänger. Seit 1998 lebt er in Deutschland; inzwischen wohnt er in Duisburg.[1]

Marla Glen, Konzert Mühle Hunziken 2025

Künstlerisches Werk

Marla Glens Musik vereinigt Elemente aus Blues, Soul und Jazz und wird von seiner rauchigen Stimme dominiert. Mit der rauen Bassstimme mischt er virtuos Rock und Funk, Afro Pop und Gospel sowie Blues.[2] Bei Auftritten unterstreicht er seine maskuline Erscheinung durch seine Kleidung (Nadelstreifenanzug, Herrenhut, Krawatte und Zigarre).

Marla Glen eroberte den europäischen Musikmarkt mit seinem Album This Is Marla Glen von 1993. Einzelne Songs von Marla Glen wurden für TV- und Kino-Spots freigegeben, wie der von ihm geschriebene Song Believer 1995 als Werbespot des Bekleidungsunternehmens C&A und 2000/2001 seine Coverversion des James-Brown-Songs It’s a Man’s Man’s Man’s World im Werbespot für den Herrenduft Tabac.

Privatleben

Aufgewachsen im Süden von Chicago begann er seine Leidenschaft für Musik mit einer Mundharmonika im Alter von 5 Jahren. Mit 18 Jahren reiste er durch die Vereinigten Staaten in verschiedenen Rollen auf Konzerten, wo er für Nina Simone arbeitete und Bo Diddley kennenlernte.[3] Im Jahr 1998 kam er nach Deutschland, um gegen die kriminellen Machenschaften seines ehemaligen Plattenlabels vorzugehen und sich einen deutschen Anwalt zu suchen.[4] Im Verlauf der Karriere gab es einige Höhen und Tiefen.[5] Inzwischen produziert er alles selbst.[6] Am 2. Juli 2004 ging er in Heilbronn eine Lebenspartnerschaft mit Sabrina Conley ein,[7] von der er sich jedoch wieder trennte. Im Jahr 2023 outete sich Marla Glen als trans.[8][9] Ebenfalls in diesem Jahr erschien die zusammen mit Stacey McClain erstellte Publikation The Cost of Freedom, in der er seinen autobiographischen Weg zu persönlicher Freiheit beschreibt.[10]

Diskografie

Alben

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[11][12]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT  CH
1993 This Is Marla Glen DE10
Platin
Platin

(59 Wo.)DE
CH9
Platin
Platin

(22 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: August 1993
1995 Love And Respect DE8
Gold
Gold

(35 Wo.)DE
AT31
(7 Wo.)AT
CH2
Gold
Gold

(22 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: September 1995
1997 Our World DE21
(18 Wo.)DE
CH33
(6 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: November 1997
1998 The Best Of DE52
(8 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: November 1998
2003 Friends DE36
(5 Wo.)DE
AT39
(7 Wo.)AT
CH99
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: April 2003
2020 Unexpected DE83
(1 Wo.)DE
CH41
(2 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2020
Schließen

Weitere Alben

  • 1995: In Concert
  • 2005: Greatest Hits Live
  • 2006: Dangerous
  • 2011: Humanology
  • 2016: Here I Am Live

Singles (Auswahl)

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[11]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  CH
1993 The Cost Of Freedom
This Is Marla Glen
DE76
(6 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: September 1993
1995 Ain’t That A Shame
Love And Respect
CH27
(13 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: September 1995
Schließen

Gastbeiträge

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks