Fledderus begann im Alter von fünf Jahren mit dem Eisschnelllauf und holte bei den Juniorenweltmeisterschaften 2020 in Tomaszów Mazowiecki die Bronzemedaille über 1000 m sowie die Goldmedaille im Teamsprint. Erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup startete sie in der Saison 2020/21 in Heerenveen, wobei sie die Plätze 15 und 11 über 500 m errang. In der Saison 2022/23 wurde sie mit fünf Top-Zehn-Platzierungen Siebte im Weltcup über 500 m und holte im Teamsprint in Heerenveen ihren ersten Weltcupsieg. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen errang sie den fünften Platz im Teamsprint und bei den Europameisterschaften 2023 in Hamar den vierten Rang im Sprint-Mehrkampf. In der folgenden Saison kam sie im Weltcup achtmal über 500 m unter die ersten Zehn und lief damit auf den fünften Platz in der Disziplinwertung. Zudem siegte sie in Québec erneut im Teamsprint und errang in Stavanger den zweiten Platz. Bei den Europameisterschaften 2024 in Heerenveen wurde sie Vierte über 500 m und gewann die Goldmedaille im Teamsprint. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2024 in Calgary, belegte sie den achten Platz über 500 m und den vierten Rang im Teamsprint. In der Saison 2025/26 holte sie im Teamsprint in Heerenveen ihren dritten Weltcupsieg und erreichte mit je zwei dritten Plätzen über 500 m sowie 1000 m ihre ersten Podestplatzierungen im Weltcupeinzel.