Martin Asholt

deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Asholt (* 23. Februar 1977)[1] ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und war in seiner Jugend 1997 Deutscher Sprintmeister im Ruder-Achter und 2004 Vizemeister.

Leben

Asholt war 1995 Weltmeister im deutschen U-19-Achter[2] und 1997 Deutscher Sprintmeister im Ruder-Achter, Vizemeister 2004.[3] 2025 wurde er zum Vorsitzenden des Rudervereins Münster gewählt.[2]

Asholt hat von 1997 bis 2004 an der Universität Bochum und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Jura studiert.[4][5] Nach der Promotion 2006 an der Fernuniversität Hagen zum Dr. iur. und der Habilitation 2014 lehrt er seit 2015 als Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Strafrechtsgeschichte an der Universität Passau. Seit April 2024 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafrechtsgeschichte an der Universität Bielefeld.

Forschungsschwerpunkt

Asholt forscht vor allem zur Strafrechtsgeschichte und hier insbesondere zum 19. und 20. Jahrhundert. Im Fokus stehen das Strafrecht der NS-Zeit oder ihre justizielle Aufarbeitung in der Bundesrepublik.[4][6] Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Goltdammer’s Archiv für Strafrecht.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI