Martin Herrmann (Kabarettist)

deutscher Kabarettist From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Herrmann (* 1956 in Günzburg) ist ein deutscher Kabarettist.

Leben

Herrmann wurde 1956 in Günzburg geboren.[1] Seine Schulzeit verbrachte er in Freiburg im Breisgau. Nach seinem Studium arbeitete er fünf Jahre als Neben-Lehrer für Sport in München-Pasing. Von 1986 bis 1989 wirkte er als Liedermacher und Veranstalter bei KEKK („Kabarett und engagierte Kleinkunst“) im Theater bei Heppel&Ettlich in München. Hier knüpfte er seine ersten Kontakte zu Kabarettisten und erwarb Erfahrungen in diesem Genre.

1991 gewann er den Südwestfunk-Förderpreis als Liedermacher: eine CD-Produktion in 1992 (Die schwarzen Lieder, Verlag Rainer Zellner). Ab Herbst 1996, wechselte er in den Bereich der „Standup-Comedy“, mit dem Schwerpunkt auf pointierte Songs. Von 1999 bis 2006 trat er in dieser Mischform unter dem Pseudonym „Der Frauenflüsterer“ auf, unter anderem auch im Duo mit Lioba Albus (alias Mia Mittelkötter).

Neben seinem kabarettistischen Standbein ist Martin Herrmann als Redakteur der Zeitschrift pardon bekannt. Pardon wurde 2003 wieder neu aufgelegt und 2007 eingestellt. Zusammen mit Bernd Zeller (verantwortlich) und Antje Hellmann gehörte Martin Herrmann zum festen Herausgeber- und Redaktionsteam, zwischen 2004 und 2007 war er Mitherausgeber.[2]

Auszeichnungen

  • 1991: Südwestfunk-Förderpreis
  • 1992: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Kategorie „Chanson“
  • 1993: „Wiener Hugo“, Kabarettpreis der Stadt Wien
  • 1996: Paulaner Solo+, Kabarettpreis München
  • 1997: „Stern der Woche“, AZ München, für „Lawinensurfer“
  • 1997: „Münsteraner Wiedertäufer“, Kabarettpreis Münster
  • 1998: Kulturpreis der Zeitung „Westfälische Nachrichten“; Bielefeld
  • 2000: „RuhrPott“, Satirikerpreis Deutscher Journalistenverband, NRW
  • 2001: 3. Platz bei „Das Schwarze Schaf“, Kabarettpreis Duisburg[3]
  • 2003: Gewinner bei Satirecontest „MechthildBöblingen
  • 2004: Scharfe Barte, 3. Platz
  • 2017: Scharfe Barte, 2. Platz
  • 2018: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg
  • 2018: Silberner Rostocker Koggenzieher und Publikumspreis
  • 2018: Tuttlinger Krähe, 2. Platz
  • 2018: Euskirchener Kleinkunstpreis, 2. Platz
  • 2019: Fränkischer Kabarettpreis, 1. Platz
  • 2025: Silberner Rostocker Koggenzieher und Publikumspreis
  • 2026: Weinstädter Reblaus[4]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI