Martina Wolf

deutsche- Fotografin, Video- und Installationskünstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Werk

Martina Wolf studierte ab 1997 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in der Projektklasse für Neue Medien von Lutz Dammbeck. Nach dem Diplom 2002 wurde sie zur Meisterschülerin ernannt und beendete ihr Studium 2005. Schon während des Studiums erhielt Wolf mehrere Stipendien, darunter 2003 ein DAAD-Stipendium für die Beaux-Arts de Paris in Paris. Weitere Stipendien ermöglichten Martina Wolf Arbeitsaufenthalte in Algerien, Kasachstan, Moskau und in den USA.[3]

2019 entstanden zwei Stillleben (Stille bewegte Bilder) als Videoarbeiten:

  • Vier Zitronen: Vier Zitronen liegen auf einem Tisch und an einem sonnigen Tag wandern die Lichtfelder von drei Fenstern über den Tisch. Der Vorgang wird 240 Minuten lang auf Video aufgezeichnet.
  • Drei Fenster, zwei Flaschen: An einem sonnigen Vormittag stehen zwei Wasserflaschen auf einem Tisch. Langsam und fast regelmäßig steigen Luftblasen in den Flaschen auf. Mit dem Sonnenverlauf verschieben sich Lichter und Schatten. Der Loop dauert 270 Minuten.[4]

Ausstellungen

Einzelausstellungen

  • 2013: Less – Bunker, Schauraum Wiensowski & Harbord, Berlin (Projektleitung: B. Brunn, mit Charlotte Posenenske, Michael Reiter)
  • 2014: ХОТЕЛИ КАК ЛУЧШЕ …, Oberfinanzdirektion, Frankfurt am Main
  • 2015: Meno male che ora è tutto diverso, Kunstverein zu Rostock
  • 2016: Reise nach Arglosen, Museum Bad Arolsen (mit Laura J. Padgett)
  • 2017: Wall Works #3, Galerie Daniel Marzona, Berlin
  • 2017: so, Victoria Bar, Berlin
  • 2018: Einzigartig, Weißfrauenkirche, Frankfurt

Gruppenausstellung

  • 2010: The king of the Forest – Playing the City 2, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt am Main
  • 2012: dasselbe anders / immer dasselbe, Kunsthaus Wiesbaden, Wiesbaden
  • 2013: jetzt hier, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden
  • 2014: Update Postmemory – Internationale Videokunst, Motorenhalle Dresden
  • 2015: Notes on the beginning of the short 20th century, Emil Filla Gallery, Ústí nad Labem
  • 2016: Konzeptuelle Landschaften, Galerie Mathias Güntner, Hamburg
  • 2017: Soft Architecture, Kunstsammlung Finstral, Friedberg, Augsburg
  • 2018: Notes on the beginning of the short 20th century, Tel Aviv Artists House, Tel Aviv
  • 2019: Trompe-l’œil, Galerie Mathias Güntner, Hamburg
  • 2020: Implicit movement, Sofie va De Velde Gallery, Antwerpen

Arbeiten in Sammlungen

Auszeichnungen

Literatur

  • Martina Wolf, Autorin: Martina Wolf, Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg, 2005, ISBN 978-3-9367-1173-8
  • Martina Wolf. Ausblicke auf Landschaften. (Abschlussausstellung Stipendium "dynamo.eintracht", November 2003 – Oktober 2004). Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank. Herausgeber: Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-9367-1173-8

Einzelnachweise

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