Martine Deprez
luxemburgische Politikerin
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Martine Deprez (* 26. April 1969 in Wiltz) ist eine luxemburgische Politikerin (CSV). Seit 2023 ist sie Gesundheitsministerin in der Regierung Frieden-Bettel.

Leben und Wirken
Nach ihrem Abitur im Jahr 1988 studierte Deprez Mathematik an der Universität Luxemburg und der Universität Lüttich. Ihr Mathematikdiplom erwarb sie 1992 und arbeitete anschließend bei der Generalinspektion der Sozialversicherung, wo sie für Rentenversicherung, Familienbeihilfen, Unfallversicherung und Zusatzrenten zuständig war. Ab 2004 arbeitete sie nach einer Ausbildung für den Sekundarunterricht als Lehrerin für Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Mathematik. Bis 2011 unterrichtete sie am Lycée Aline-Mayrisch und danach bis 2023 am Lycée Hubert-Clément.
1986 war Deprez in die CSV eingetreten. Innerhalb der Partei hatte sie nach und nach verschiedene Ämter inne, war unter anderem stellvertretende Generalsekretärin und Mitglied des Nationalkomitees. 2012 wurde sie zur Staatsrätin ernannt und war hier vor allem für Gesetzesentwürfe und großherzogliche Verordnungen im Bereich Gesundheit und soziale Sicherheit zuständig. Nach der Kammerwahl 2023 wurde Deprez in die neu gebildete Regierung Frieden-Bettel am 17. November 2023 als Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit berufen.[1] In dieser Funktion hatte sie unter anderem einen Konflikt mit der luxemburgischen Ärztevereinigung um das solidarische Gesundheitssystem zu bewältigen[2][3] und war zuständig für die Ausarbeitung einer Rentenreform.[4]
Weblinks
- Martine Deprez bei der luxemburgischen Regierung