Martín Méndez
Uruguayischer Bassist
From Wikipedia, the free encyclopedia
Carlos Martín Méndez Esposito[1] (* 6. April 1978 in Montevideo, Uruguay) ist ein uruguayisch-schwedischer Musiker. Er migrierte im Alter von 17 Jahren nach Schweden.[2] Er ist Bassist der Progressive-Metal-Band Opeth und nach Mikael Åkerfeldt am zweitlängsten in der Band. Darüber hinaus gründete er 2019 die experimentelle Metal-Band White Stones in Barcelona.[3]

Leben
Méndez war zunächst Mitglied bei diversen Bands wie Fifth to Infinity, Proxima und Vinterkrig.[4] Er trat Opeth 1997 vor den Aufnahmen zu ihrem dritten Studioalbum My Arms, Your Hearse (1998) bei. Dennoch wurde der Bass auf dem Album aufgrund von Méndez’ Zeitproblemen von Mikael Åkerfeldt eingespielt. Für die folgende Tour lernte er die Bassspuren. Er ist erstmalig auf dem vierten Studioalbum Still Life (1999) und seitdem auf allen Folgealben von Opeth zu hören.
Méndez nutzt sowohl bundierte als auch fretless Fender-Jazz-Bässe als auch Sandberg-Bässe live wie auch im Studio.[5]
Musikalische Einflüsse
Méndez gibt als musikalische Einflüsse unter anderem Astor Piazzolla, Morbid Angel, Jaco Pastorius, Stanley Clarke, Joni Mitchell, Jimi Hendrix, Pink Floyd, Chick Corea, Alfredo Zitarrosa, Queen, Stevie Wonder und Trian an.[4]
Diskografie
Mit Opeth
- 1999: Still Life
- 2001: Blackwater Park
- 2002: Deliverance
- 2003: Damnation
- 2005: Ghost Reveries
- 2008: Watershed
- 2011: Heritage
- 2014: Pale Communion
- 2016: Sorceress
- 2019: In Cauda Venenum
- 2024: The Last Will and Testament
Mit White Stones
- 2020: Kuarahy (Nuclear Blast)
- 2021: Dancing into Oblivion (Nuclear Blast)
- 2024: Memoria Viva (Reigning Phoenix Music)