Marwedel (Hitzacker)
Ortsteil der Stadt Hitzacker im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen
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Marwedel ist ein Ortsteil der Stadt Hitzacker im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1928 eine Gemeinde im damaligen Kreis Dannenberg in der preußischen Provinz Hannover.
Marwedel Stadt Hitzacker | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 9′ N, 11° 2′ O | |
| Fläche: | 4,06 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 17. Oktober 1928 | |
| Postleitzahl: | 29456 | |
| Vorwahl: | 05862 | |
Lage von Marwedel in Niedersachsen | ||
Geographie
Das Gebiet der Gemeinde Marwedel umfasste im Wesentlichen das heutige Gebiet der Kernstadt von Hitzacker südlich des Harlinger Bachs.[2] Der alte Dorfkern von Marwedel ist an der noch heute bestehenden Ansammlung von Bauernhäusern südlich der Bauernstraße zu erkennen.


Geschichte
Marwedel gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hitzacker im Fürstentum Lüneburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1810 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Hitzacker im Departement der Aller des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Marwedel an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Hitzacker und ab 1859 zum Amt Dannenberg. Die Gemeinde Marwedel fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Dannenberg. Im Jahre 1874 wurde in Marwedel der Bahnhof Hitzacker der Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz errichtet. Dies führte zu einer zunehmenden Besiedlung der Gemeinde, die in der Folgezeit mehr und mehr mit der Stadt Hitzacker zusammenwuchs. Am 17. Oktober 1928 wurde Marwedel in die Stadt Hitzacker eingemeindet.[3] 1928 und 1944 wurden bei Marwedel zwei alte Fürstengräber entdeckt.
Einwohnerentwicklung
Baudenkmale
Auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Marwedel stehen das Zweiständer-Hallenhaus an der Bauernstraße 1, der villenartige Fachwerkbau an der Dannenberger Straße 6 sowie das Empfangsgebäude des Bahnhofs Hitzacker mitsamt mehreren umliegenden Sichtbacksteinbauten unter Denkmalschutz.
