Masamori Hashimoto

japanischstämmiger US-amerikanischer Künstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Masamori Hashimoto (* 6. Januar 1898 in Okayama, Japan; † 13. Februar 1980 in Tacoma, Washington) war ein japanischstämmiger US-amerikanischer Künstler der Issei-Generation.[1]

Leben

Masamori Hashimoto erhielt seine erste künstlerische Ausbildung in Japan. 1919 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus, um zu seinem Vater und seinem Bruder nach Wyoming zu ziehen. Nachdem seine Familienangehörigen 1922 nach Japan zurückgekehrt waren, blieb Hashimoto in den USA und zog nach Washington. Dort heiratete er und arbeitete in einem Sägewerk in Tacoma.[1]

Während des Zweiten Weltkriegs wurde er aufgrund der Zwangsumsiedlung japanischstämmiger Einwohner (gemäß Executive Order 9066) in mehreren Lagern interniert, darunter Pinedale und Tule Lake in Kalifornien sowie Minidoka in Idaho. In dieser Zeit nahm er seine künstlerische Tätigkeit wieder auf und schuf sein gesamtes Werk, das vorwiegend aus Aquarellen besteht. Nach Kriegsende kehrte er nach Tacoma zurück, wo er hauptsächlich als Gärtner arbeitete. Hashimoto starb 1980 im Alter von 82 Jahren in Tacoma.[1]

Werk

Werke von Masamori Hashimoto wurden 1992 in der Übersichtsausstellung „The View From Within: Japanese American Art From the Internment Camps, 1942–1945“ präsentiert. Die ausgestellten Arbeiten umfassten ein breites Spektrum individueller künstlerischer Ausdrucksformen. Ein Teil der Künstler blieb stilistisch im Bereich konservativer, westlich geprägter Kunsttraditionen, während andere moderne Ausdrucksformen oder Elemente japanischer Malerei integrierten. Masamori Hashimoto war mit Werken in einem stärker ostasiatisch geprägten Stil vertreten.[2]

Literatur

  • The View from Within: Japanese American Art from the Internment Camps, 1942–1945. Los Angeles: Japanese American National Museum, UCLA Wight Art Gallery, and UCLA Asian American Studies Center, 1992.

Einzelnachweise

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