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Masoko (Rungwe)

Siedlung in Tansania From Wikipedia, the free encyclopedia

Masoko (alte Schreibweise: Massoko) ist ein Bezirk im Südwesten von Tansania mit 5473 Einwohnern bei der Volkszählung 2022.[2]

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Masoko
Masoko (Tansania)
Masoko (Tansania)
Masoko
Koordinaten 9° 19′ 59″ S, 33° 45′ 18″ O
Basisdaten
Staat Tansania
Region Mbeya
Distrikt Rungwe
Fläche 41,1 km²
Einwohner 5473 (2022)
Dichte 133,1 Ew./km²
Postleitzahl 53511[1]
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Geografie

Lage

Masoko liegt im Distrikt Rungwe der Region Mbeya, 14 Kilometer südöstlich von Tukuyu auf dem Wege zum Malawisee. Der gleichnamige Ort befindet sich auf einem Höhenrücken südwestlich des Flusses Mbaka etwa 920 Meter über dem Meer. Nach Südosten fällt das Land rund 50 Meter tief zum gleichnamigen, kreisförmigen Kratersee ab. Bohrkerne zeigen, dass dieser Vulkan in den letzten Zehntausenden Jahren mehrfach aktiv war.[3]

Der Ortsname bedeutet auf Swahili „Markt“ und ist der Plurfal vom „Soko“, das vom arabischen „souq“ (Markt) abstammt.[4]

Klima

Das Klima in Masoko ist gemäßigt warm, Cwa nach der effektiven Klimaklassifikation. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 19,8 Grad Celsius. Am meisten Regen fällt mit 506 Millimetern im März, die trockenste Zeit sind die Wintermonate Juni bis September.[5]

Klimatabelle Masoko
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 21,9 21,9 21 19,8 18,2 16,4 15,8 17,4 20 21,7 22,1 21,8 ⌀ 19,8
Mittl. Tagesmax. (°C) 26,2 26,1 24,9 23 21,9 20,5 20,2 22,5 25,7 27,2 27 26,1 ⌀ 24,3
Mittl. Tagesmin. (°C) 18,8 18,7 18,4 17,5 15,7 13,4 12,5 13,4 15,2 17,1 18,1 18,5 ⌀ 16,4
Niederschlag (mm) 468 384 506 407 135 46 44 32 32 120 310 457 Σ 2941
Quelle: climate-data.org

Geschichte des Ortes

Der Ort weist im Zentrum noch Gebäudeteile der ehemaligen deutschen Boma auf. Masoko war in der deutschen Kolonialzeit Standort der 5. Kompanie der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika.

Als die Deutschen 1917 den Ort räumten, wurden größere Mengen an Material im See versenkt. Kinder haben jahrelang Hellermünzen aus dem See geborgen und an Touristen verkauft.

Gliederung des Bezirks

Der Bezirk besteht aus sieben Gemeinden (Mtaa) mit 28 Orten (Kitongoji):[6]

Nsasya
  • Malema
  • Nsyasya
  • Ndwanga
  • Magoje
  • Itimba
  • Kanyegenye
Bujesi
  • Mpunguti
  • Kalumbulu
  • Bujinga
Lufumbi
  • Ndobo
  • Misebe
  • Njisi
  • Ntaliko
  • Lufumbi
  • Laini
Ngaseke
  • Ngaseke
  • Katumba
  • Mbusi
Ntandabala
  • Ntandabala
  • Mpegele
  • Segela
  • Katusyo
Lupando
  • Lupando
  • Ndingala
  • Ngaseke
Igembe
  • Igembe
  • Lukobo
  • Ngasya

Einzelnachweise

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