Matheus Albert

Schweizer Glockengiesser in Chur From Wikipedia, the free encyclopedia

Matheus Albert (* um 1630; † nach 1714) war ein Schweizer Glockengiesser in Chur. Er führte die Churer Glockengiesser-Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts fort und schuf zwischen 1692 und 1715 mindestens 18 Glocken für Bündner Kirchen.

Leben

Wappen Familie Albert von Chur

Über das Leben von Matheus (auch: Matthäus) Albert ist wenig bekannt. Er erscheint im Lehrknabenbuch 1679–1718 des Stadt-Archiv Chur. Matheus Albert war Schüler und Nachfolger von Gaudentz Hempel, dem Begründer der Churer Glockengiesser-Tradition. Alberts Nachfolger wurde Johannes Schmid von Grüneck[1].

Werk

Literatur

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden. Band 1–7. Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Verlag Birkhäuser Basel (1937–1948)
  • Fred Siegenthaler-Flepp und Hans B. Kälin: Die Glockengiesser des Kantons Graubünden. In: Zeitschrift der Genealogisch-heraldische Gesellschaft der Region Basel. Jahrgang 4, Nr. 4 (1991) Seiten 33–42

Einzelnachweise

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