Matria

Film von Álvaro Gago (2023) From Wikipedia, the free encyclopedia

Matria ist ein spanischer Film von Álvaro Gago. Die Premiere des Films war am 17. Februar 2023 in der Sektion „Panorama“ bei der Berlinale. Der Kinostart in Spanien war am 24. März 2023.[1]

TitelMatria
ProduktionslandSpanien
OriginalspracheGalicisch
Erscheinungsjahr2023
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Matria
Produktionsland Spanien
Originalsprache Galicisch
Erscheinungsjahr 2023
Länge 99 Minuten
Stab
Regie Álvaro Gago
Drehbuch Álvaro Gago
Produktion
  • Daniel Froiz
  • María Zamora
  • Stefan Schmitz
  • Mireia Graell Vivancos
Musik
  • Patricia Cadaveira
  • Marcel Pascual
Kamera Lucía C. Pan
Schnitt Ricardo Saraiva
Besetzung
  • María Vázquez: Ramona
  • Santi Prego: Andrés
  • Soraya Luaces: Estrella
  • E.R. Cunha: Xosé
  • Susana Sampedro: Carme
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Handlung

Die 42-jährige Ramona verdient sich in einem galicischen Fischerdorf auf einem Muschelkutter etwas dazu und treibt als Vorarbeiterin einer industriellen Reinigungsfirma ein Frauenteam energisch voran. Gegenüber ihrer 18-jährigen Tochter, die kaum noch nach Hause kommt, und ihrem Freund, der gern mal einen zu viel trinkt, tritt sie ebenso entschlossen auf.[2]

Als ihr Arbeitgeber versucht, die Frauen nach acht Jahren Dienst wieder auf den Mindestlohn zu drücken, hat Ramona genug. Sie macht sich auf die Suche nach einem neuen Job und findet einen Halbtagsjob als Haushaltshilfe bei einem älteren Mann. In ihrem Leben kommt bald noch mehr in Bewegung, etwa bei einem Besäufnis mit der Freundin oder einem Flirt mit einem Muschelkuttermatrosen.[3]

Rezeption

Auf der Berlinale-Seite heißt es, der Film sei „das pulsierende Porträt einer Frau, die nach Jahren in der Mutterrolle erkennt, dass es Zeit ist, etwas für sich selbst zu tun“. Die Hauptdarstellerin María Vázquez würde dabei „mit sprödem Charme und mitreißender Impulsivität“ faszinieren.[2]

Die Berliner Zeitung schreibt, getragen werde der Film „von der schier unbezähmbar scheinenden Hauptdarstellerin María Vázquez, die ihrer Figur eine herzaufreißende Authentizität gibt“. Der Film zeichne „eine triste, spröde, ärmliche Welt, das soziale Gefüge wird in aller Klarheit gezeigt und nicht verurteilt“.[3]

Auszeichnungen

In der Sektion „Panorama“ der Berlinale ist der Film in der Auswahl für die Filmpreise der unabhängigen Jurys, unter anderem für den Preis der Ökumenischen Jury und den FIPRESCI-Preis. Darüber hinaus wird der Panorama-Publikumspreis vergeben. Als Debütfilm ist Matria zudem in der Auswahl für den GWFF Preis Bester Erstlingsfilm.[4]

Einzelnachweise

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