Matthias Kettner
deutscher Philosoph und Hochschullehrer
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Leben
Er studierte Philosophie und Psychologie in Frankfurt am Main, Heidelberg und Madison. Nach der Promotion 1987 bei Jürgen Habermas und Karl-Otto Apel an der Universität Frankfurt am Main und der Habilitation 1999 ebenda lehrt er seit 2002 als Professor für praktische Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er führte ein DFG-Projekt mit Karl-Otto Apel und interdisziplinäre Forschungsgruppen am KWI Essen durch.
Kettner prägte 2005 den Begriff der "Wunscherfüllenden Medizin".[1]
Schriften (Auswahl)
- Hegels „sinnliche Gewissheit“. Diskursanalytischer Kommentar, Campus, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-593-34167-0.
- als Herausgeber: Beratung als Zwang. Schwangerschaftsabbruch, genetische Aufklärung und die Grenzen kommunikativer Vernunft. Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35837-9
- als Herausgeber: Angewandte Ethik als Politikum. Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-29058-4.
- mit Karl-Otto Apel: Zur Anwendung der Diskursethik in Politik, Recht und Wissenschaft, Suhrkamp, Frankfurt 1992, ISBN 3-518-28599-8
- mit Marcel Niquet, Andreas Dorschel und Wolfgang Kuhlmann: Transzendentalpragmatik. Ein Symposion für Karl-Otto Apel. Suhrkamp, Frankfurt 1993, ISBN 978-3-518-28681-4
- mit Karl-Otto Apel: Die eine Vernunft und die vielen Rationalitäten, Suhrkamp, Frankfurt 1996, ISBN 978-3-518-28807-8
- mit Dietrich Böhler und Gunnar Skirbekk: Reflexion und Verantwortung. Auseinandersetzungen mit Karl-Otto Apel, Suhrkamp, Frankfurt 2003, ISBN 978-3-518-29218-1
- mit Wolfgang Mertens: Reflexionen über das Unbewusste. Mit 5 Tabellen. Göttingen 2010, ISBN 978-3-525-45202-8.
- mit Birger Priddat: Ökonomische Realität zwischen Ideal und Illusion, metropolis, Marburg 2022, ISBN 978-3-7316-1492-0