Maurus Wimmer

OSB; Abt von Asbach (1752-1773) From Wikipedia, the free encyclopedia

Maurus III. Wimmer OSB (* 22. September 1715 in Triftern, Niederbayern; † 26. März 1773 in München, Kurfürstentum Bayern) war ein deutscher Benediktiner. Er war von 1752 bis 1773 Abt des Klosters Asbach.

Leben

Seine Eltern schickten ihn als Schüler in das Kloster Asbach, von wo er das Jesuitenschule in Burghausen und die Universität Salzburg besuchte.[1] Maurus Wimmer wurde 1837 als Konventuale in das Benediktinerkloster Asbach aufgenommen und 1740 zum Priester geweiht.

Am 1. Mai 1752 nach dem Tod des Abtes Aemilian Holzer wurde er einstimmig zum Abt des Klosters Asbach gewählt.[1] Maurus Wimmer war eine Persönlichkeit mit großer Ausstrahlungskraft. Als Abgeordneter der Prälatenklöster gehörte der Abt von Asbach ab 1756 der Bayerischen Landschaft an; als Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (ab 1764) entfaltete er rege Aktivitäten im Sinne der katholischen Aufklärung[2] und schließlich brachte er als Bauherr der neuen Klosterkirche in Asbach jene „angemessene Simplizität“ zur Geltung, die der bayerische Generalerlass von 1770 für den Kirchenbau gefordert hatte.[1] Die Klosterkirche St. Matthäus entstand 1771 bis 1780 im Stil des Frühklassizismus nach Plänen des kurfürstlichen Oberbaumeisters François de Cuvilliés d. J. Die Ausstattung umfasst Kunstschätze von Johann Martin Schmidt (Altarbilder), Joseph Schöpf (Deckenfresken), Josef Deutschmann (Altarfiguren, Kanzel und Tabernakel) und Anton Burchard (Beichtstühle, Altaraufbauten, Kirchengestühl und Orgelemporenbrüstung).[3]

Er starb am 26. März 1773 in München während einer Sitzung der Bayerischen Landschaft, an der er als Abgeordneter des Prälatenstandes teilgenommen hatte.[4]

Einzelnachweise

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