Maustapaculo

Art der Gattung Scytalopus From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Maustapaculo, auch Mausgrauer Tapaculo genannt (Scytalopus speluncae, Syn.: Malacorhynchus speluncae), zählt innerhalb der Familie der Bürzelstelzer (Rhinocryptidae) zur Gattung Scytalopus.[1]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Maustapaculo

Maustapaculo

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
Familie: Bürzelstelzer (Rhinocryptidae)
Unterfamilie: Scytalopodinae
Gattung: Scytalopus
Art: Maustapaculo
Wissenschaftlicher Name
Scytalopus speluncae
(Ménétries, 1835)
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Mögliches weiteres Synonym ist Scytalopus notorius.[2]

Bis zum Jahre 2005 wurde der Planalto-Tapaculo (Scytalopus pachecoi) als Unterart (Ssp.) angesehen.[3]

Die Art ist in Brasilien endemisch in den Küstengebirgen Serra do Mar vom Bundesstaat Espírito Santo und Minas Gerais bis Rio Grande do Sul.

Das Verbreitungsgebiet umfasst Unterholz im feuchten Bergwald unterhalb von 2500 m Höhe.[4]

Das Artepitheton kommt von lateinisch spelunca Höhle.[5]

Merkmale

Der Vogel ist 10 bis 1 cm groß, das Männchen wiegt zwischen 11 und 16, das Weibchen zwischen 12 und 15 g. Die Art ist für einen Tapaculo ziemlich klein und dunkel, oft ohne Braun auf den Flanken. Das Männchen ist gleichmäßig dunkelgrau, die Iris dunkelbraun, der Schnabel schwärzlich, die Füße dunkelbraun. Das Weibchen ist ähnlich, aber hat etwas mehr Braun und leicht gebänderte braune Flanken. Jungvögel sind überwiegend braun mit dunkler Bänderung.[4]

Die Art ist monotypisch.

Stimme

Der Gesang wird als 6 bis 20 Sekunden lang, aus einem fünf- bis sechsmal pro Sekunde wiederholtem „tseh“ beschrieben, ähnlich dem des Flussauentapaculos (Scytalopus iraiensis) aber kürzer.[4]

Lebensweise

Die Nahrung besteht aus winzigen Insekten, die auf oder knapp über dem Erdboden durch schnelles, mausartiges Herumhuschen und -hüpfen gesucht werden.

Über die Brutzeit ist nichts Genaues bekannt.[4]

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[6]

Literatur

  • E. Ménétries: Malacorhynchus speluncae. In: Monographie de la famille des Myiotherinae où sont décrites les espèces qui ornent le Musée de l'Académie Impériale des sciences (Avec une gravure et quince lithographies enluminées). In: Mémoires de l'Académie Impériale des sciences de Saint-Pétersbourg. Sixième série. Sciences mathémathiques, physiques et naturelles. Band 3 Teil 2: Sciences naturelles, S. 527, 1835, Biodiversity Library
Commons: Maustapaculo – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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