Max-Planck-Gymnasium (Berlin)
Baudenkmal in Berlin-Mitte
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Das Max-Planck-Gymnasium ist ein Gymnasium in der Singerstraße 8A im Ortsteil Mitte des gleichnamigen Berliner Bezirks.
| Max-Planck-Gymnasium | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Schulnummer | 01Y11 |
| Adresse | Singerstraße 8A 10179 Berlin |
| Ort | Berlin-Mitte |
| Land | Berlin |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 52° 30′ 58″ N, 13° 25′ 28″ O |
| Träger | Land Berlin |
| Schüler | 874 (2025/26)[1] |
| Lehrkräfte | 79 Lehrer + 10 Lehramtsanwärter (2025/2026)[1] |
| Leitung | Trix Kopke[1] |
| Website | www.mpg-berlin.de |
Geschichte
1947 wandte sich die damals in der Auguststraße 14/16 gelegene Oberschule[2] an den Nobelpreisträger für Physik Max Planck mit der Bitte, seinen Namen tragen zu dürfen. Am 11. März 1947 erklärte Planck in einem Brief, dass er sich geehrt fühle und stimmte der Namensgebung zu. Das Max-Planck-Gymnasium in Berlin ist damit die einzige Schule, der Max Planck persönlich gestattete, seinen Namen zu führen.[3]
Anfang der 1980er Jahre zog die Erweiterte Oberschule (EOS) „Max Planck“ von der Auguststraße an ihren heutigen Standort in der Singerstraße um.[4][5]
1991/92 wurde sie mit der Ernst-Wildangel-Oberschule (POS) zusammengelegt. 2007 wurde das Max-Planck-Gymnasium mit dem Charles-Darwin-Gymnasium fusioniert[6], dessen Schulgebäude an der Krausenstraße im Jahr 2013 abgerissen wurde.[7]
Seit 2018 ist das Gymnasium eine anerkannte UNESCO-Projektschule und trägt seit mehreren Jahren den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Schulprofil
Das Max-Planck-Gymnasium ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Schüler der 7. und 8. Klassen können an zwei Tagen der Woche aus vielfältigen Nachmittagsangeboten auswählen und sind dann verpflichtet, daran teilzunehmen.
Die Schule verfügt über Fachräume, die in den verschiedenen Häusern zu finden sind (Haus A: Sprachen; Haus B: Kunst und Gesellschaftswissenschaften; Haus C: Geografie; Haus D: Naturwissenschaften, Mathematik und Musik). Haus M steht ebenfalls zur Verfügung und wird größtenteils für den Willkommensunterricht, die Studienorientierung und die SV-Arbeit genutzt. Technisch ist die Schule mit zwei Computerräumen, iPads und WLAN ausgestattet.
Der Unterricht findet in der Regel in Blöcken à 90 Minuten statt. Zwischen den Blöcken liegen 20-minütige Pausen. Ein warmes Mittagessen kann in der großen 50-minütigen Pause eingenommen werden, die nach zwei Blöcken stattfindet.
Im Schuljahr 2025/26 hat die Schule 874 Schüler. Von ihnen haben 37,5 % eine nichtdeutsche Herkunftssprache.[1]
Gebäude
Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude wurde 1951–1953 nach Entwürfen der Architekten Gerhard Eichler und Ludolf von Walthausen gebaut, wobei Reste der 1885 errichteten und größtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bauten des Margareten-Lyzeums, der 155./156. Gemeindedoppelschule, der städtischen Taubstummenschule und der Höheren Webschule wiederverwendet wurden.[8][9]