Max Treutner

deutscher Jazzmusiker (Saxophon, Komposition) From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Treutner (* 1998) ist ein deutscher Jazzmusiker (Sopran- und Tenorsaxophon, Komposition).

Leben und Wirken

Treutner wuchs in der Region Stuttgart auf. Als Schüler gewann er in den Jahren 2010 und 2012 den Hauptpreis sowie den Solistensonderpreis im Landeswettbewerb Jugend jazzt. Bereits 2014 begann er sein Bachelorstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Lutz Häfner und schloss es 2017 mit Auszeichnung ab. Es folgten zwei Masterabschlüsse in Music-Performance ebenfalls in Bern sowie in Musikpädagogik in Basel bei Mark Turner und Domenic Landolf. 2018/19 gehörte er zur Generations Unit.[1] Von 2020 bis 2023 war er Mitglied im Bundesjazzorchester.

Mit seinem eigenen Quartett und seiner Workingband Threeamisu interpretiert Treutner seit 2015 Eigenkompositionen. Die Band tourte bereits in Deutschland, der Schweiz und Israel. Zudem ist Treutner mit Clara Vetter und dem dänischen Singer/Songwriter Jonas Andersen Co-Leader der neu gegründeten Band Vindue. Im Quartett mit dem Gitarristen Silvan Joray, dem Bassisten Matt Penman und dem Drummer Jochen Rueckert nahm er in New York sein Album Zen Garden (2025) auf, das sehr gute Kritiken erhielt.[2][3]

Daneben ist Treutner Mitglied von Formationen wie dem Bodo Maier Jazz Quintet, dem Nolan Quinn Quintet und Mandla Mlangeni’s Projekt und zudem oft als Gastmusiker im Lisa Wilhelm Quartett zu hören. Gelegentlich spielte er im Swiss Jazz Orchestra, der Uptown Big Band, dem Sunday Night Orchestra und seit 2024 auch in der SWR Big Band. Außerdem war er Teil von Django Bates’ Reunion der Band Loose Tubes, die 2019 Konzerte in der Schweiz, Spanien und Frankreich gab. Er ist auch auf Alben des Birdsong Ensemble und der Florian Raepke Big Band zu hören.

Treutner wohnt in Gaggenau.[4]

Einzelnachweise

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