Max Weidner

deutscher Alternativmediziner From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Weidner (* 10. Februar 1859 in Breslau; † 20. November 1933 ebenda) war ein deutscher Alternativmediziner.

Leben

Max Weidner besuchte das königliche katholische Gymnasium von St. Matthias, welches er am 1878 mit dem Reifezeugnis verließ.[1] Im Anschluss studierte er Medizin an der Universität Breslau. 1878 wurde er Mitglied des Corps Silingia Breslau.[2] Nachdem er das Staatsexamen (1884) abgelegt hatte und zum Dr. med. promoviert worden war, wurde er Kommunalarzt in Breslau. Zudem betrieb er eine ausgedehnte Kassenarztpraxis und betätigte sich als Verbands- und Vertrauensarzt verschiedener Gesellschaften. Nachdem er 1888 von einer lebensbedrohlichen Krankheit auf homöopathischem Weg geheilt worden war, betätigte er sich zunehmend auf dem Gebiet der Homöopathie, was die Aufgabe fast aller öffentlicher Ämter zur Folge hatte. 1893 legte er das Dispensierexamen ab. 1903 wurde Weidner zum königlich preußischen Sanitätsrat und 1915 zum königlich preußischen Geheimen Sanitätsrat ernannt.[3][4]

1906 gründete er als erste Breslauer Einrichtung ihrer Art Die homöopathische Klinik in Breslau, in der hydro- und elektrotherapeutische, physikalisch-diätetische und homöopathische Behandlungen sowie ab etwa 1913 auch chirurgische Eingriffe durchgeführt wurden. Weidner leitete die Klinik bis wenigstens 1918.[5] Im selben Jahr erhielt Weidner das Verdienstkreuz für Kriegshilfe.[3]

Weidner war unter anderem Mitglied des Homöopathischen Centralvereins Deutschland und des Berliner Vereins Homöopathischer Ärzte.[6][7]

Auszeichnungen

  • Ernennung zum Sanitätsrat (1903)
  • Ernennung zum Geheimen Sanitätsrat (1915)
  • Ernennung zum Geheimen Medizinalrat
  • Verdienstkreuz für Kriegshilfe (1918)

Literatur

  • Weidner, Max, in: Fritz D. Schroers: Lexikon deutschsprachiger Homöopathen, 2006, S. 160 (Digitalisat)

Einzelnachweise

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