Max und die Wilde 7: Die Geister-Oma
Film von Winfried Oelsner (2024)
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Max und die Wilde 7: Die Geister-Oma (auch Max und die wilde 7 – Die Geister-Oma) ist ein deutscher Film des Regisseurs Winfried Oelsner aus dem Jahr 2024 und die Fortsetzung von Max und die wilde 7 (2020). Die Realverfilmung basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner. Der Film startete am 1. Mai 2024 in den deutschen Kinos.[2]
| Film | |
| Titel | Max und die Wilde 7: Die Geister-Oma |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Genre | Familienfilm |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 94 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Winfried Oelsner |
| Drehbuch | Lisa-Marie Dickreiter, Winfried Oelsner |
| Produktion | Tonio Kellner, Andrea Simml, Jakob Zapf |
| Musik | Andreas Radzuweit |
| Kamera | Andreas Löv |
| Schnitt | Sanjeev Hathiramani |
| Besetzung | |
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| Chronologie | |
Inhalt
Der mittlerweile 10-jährige Max hat sich auf Burg Geroldseck eingelebt und ist mit den Bewohnern Vera, Horst und Kilian befreundet – der „Wilden 7“. In der Schule wird er gemobbt, nur seine Freundin Laura steht zum ihm, doch auch das wird hart auf die Probe gestellt. Seine Mutter ist in diesem Film für zwei Wochen auf einer Fortbildung und tritt nicht in wesentliche Erscheinung.
Handlungsstrang 1: Als Horst erfährt, dass Max nicht in die Schul-Fußballmannschaft aufgenommen wurde, fordert er das Schulteam zu einem Spiel gegen eine von ihm trainierte Rentnermannschaft heraus und trainiert Max auch persönlich. Die „Alten Knacker“, denen sich auch die Oberschwester sowie zeitweilig Laura anschließen, müssen einige Krisen durchleben und verlieren dann das Spiel knapp wegen gegnerischer Unsportlichkeiten nach einem von Max gut geschossenen, aber von seinem Widersacher Ole ebenso gut gehaltenen Strafstoß. Als Ole Max deshalb anschließend verspotten will, hat Max gelernt, das abprallen zu lassen, und gratuliert ihm zum Sieg.
Handlungsstrang 2: Vera hört Stimmen aus der Wand ihrer Wohnung. Davon überzeugt, von einem Rachegeist verfolgt zu werden, erwägt sie den Umzug in ein anderes Heim. Lange tappen Max und die wilde 7 im Dunkeln und verfolgen falsche Spuren, bis sie darauf kommen, dass ein Bewunderer von Veras Schauspielkarriere sie gern in einem von ihm betriebenen Heim als Bewohnerin hätte und daher mit Hilfe seiner Schwester, die in der Küche arbeitet, den Spuk lanciert, um Vera unter Druck zu setzen.
Produktion
Der Film basiert lose auf den Büchern von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner, die für den Film das Drehbuch schrieben.[3]
Max und die wilde 7: Die Geister-Oma ist eine Produktion von Neopol Film mit Neue Bioskop Film und Rat Pack Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk und dem Südwestrundfunk. Die Produktion wurde durch Hessen Film & Medien, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, FFF Bayern, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), Filmförderungsanstalt (FFA) und Deutscher Filmförderfonds (DFFF) gefördert.[4] Gedreht wurde im Schloss Büdingen, im Schloss Braunfels und auf der Burgruine Münzenberg.[5] Außerdem wurden die Szenen aus der Schule in Alzenau am Spessart-Gymnasium gedreht.[6]
Der Film kam am 1. Mai 2024 in die deutschen Kinos und wird vom Weltkino Filmverleih vertrieben.[7]
Rezeption
Nach der Freie Presse handle es sich um einen vergnüglichen Familienfilm, mit dem Regisseur Oelsner eine Spannung schaffe, die Gruseln verbreitet, ohne das junge Publikum allzu sehr zu schocken. Unheimliche und lustige Szenen wechselten sich ab.[3]
Die BR Abendschau findet, der Film sei „genau im richtigen Tempo für Kinder im alter von 6 bis 12“, ein „sympathischer und toll besetzter Kinder-Krimi“.[8]
Kinderreporter Tristan von der Neuen Osnabrücker Zeitung sagt: „‚Max und die wilde 7: Die Geister-Oma‘ hat mir sehr gut gefallen. Es haben sich Max immer wieder Probleme in den Weg gestellt, die den Film bis zum Schluss spannend gemacht haben. Allerdings wurde es meiner neunjährigen Schwester in manchen Situationen zu spannend und gruselig.“[9]
Klara Klendl bei Artechock: „Die bedingungslose Freundschaft zwischen den Generationen und die altersbedingten Missverständnisse liefern dennoch einige Schmunzelmomente und das lange ungeklärte Rätsel des Spuks auf der Burg hat Gruselpotenzial. [...] Im Vergleich zu Kinderfilmen, die frech sind und legendäre, glaubhafte Figuren erschaffen, wirkt Max und die Wilde 7 im Sinne der Geister-Oma: eher blass.“[10]
Andrea Burtz beim WDR: „Immer, wenn die Seniorengeneration in Szene gesetzt wird, kommt Leichtigkeit ins Spiel, die in manchem Dialog unter Kinderdarstellern fehlt. Die Geschichte ist stringent erzählt, große Spannung kommt jedoch nicht auf, weil schnell klar ist, wer hinter dem Grusel steckt.“[11]
Caroline Bauer mit zwei Kinder Testguckern auf Familie.de: „Die Kino-Abenteuer mit Max und seiner eher außergewöhnlichen Detektiv-Clique geht mit "Max und die wilde 7 – Die Geister-Oma" in die zweite Runde und machte unserem 8-jährigen Filmkritiker jede Menge Spaß. Die erfolgreiche Buchverfilmung vereint kindgerechte Kriminal-Spannung mit für Kinder relevanten Themen wie Mobbing, Fußball und Freundschaft. Nur zwischendurch war sich unser junger Testgucker nicht sicher, ob "Max und die wilde 7 – Die Geister-Oma" nicht doch ein bisschen zu gruslig ist.“[12]
Die FBW Jugendfilmjury schreibt: „Die Umsetzung der Geistergeschichte ist sehr spooky und mitreißend. Die Musik, die Kamera und das Licht gestalten eine mega gruselige Atmosphäre, die alleine schon ausgereicht hätte, um uns im Kinosessel zu fesseln.“[13]
Auszeichnungen
Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) hat den Film mit dem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet. Die Jury hat dabei das attraktive Setting und das originelle Set an Hauptfiguren hervorgehoben, sieht aber noch Potenzial im Einsatz der Kinderdarsteller.[14]