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Max von Arco-Zinneberg

deutscher Automobilrennfahrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Maximilian Josef Ludwig Engelbert Graf von und zu Arco-Zinneberg (* 28. März 1908 in München; † 20. Mai 1937 in Wien) war ein deutscher Automobilrennfahrer.

Ein Mercedes-Benz SSK von 1929.

Familie

Er war erstgeborener Sohn von Joseph Maria von Arco-Zinneberg (1881–1924) und Wilhelmine Gabriela Maria, Prinzessin von Auersperg (1884–1919), Enkel von Ludwig von Arco-Zinneberg sowie Urenkel von Maximilian von Arco-Zinneberg.[1][2][3]

Karriere als Rennfahrer

Graf Maximilian Arco-Zinneberg startete in den 1920er- und 1930er-Jahren als Privatfahrer auf Mercedes-Benz. In den Jahren zwischen 1929 und 1931 erzielte er dabei beachtliche Erfolge.

So gewann er zusammen mit August Momberger am 14. Juli 1929 auf einem Mercedes-Benz SSK in der Klasse der Sportwagen mit mehr als 3 Liter Hubraum den Großen Preis der Nationen für Sportwagen auf dem Nürburgring und wurde Gesamt-Dritter bei diesem Rennen.[4][5] Am 6. September 1929 gewann Arco-Zinneberg auch das erste internationale Gaisbergrennen. Er befuhr die damals 11,84 km lange Strecke auf einem Mercedes-Benz SSK mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h.[6]

Im Rahmen des internationalen Grand-Prix-Sports war Max von Arco-Zinneberg 1930 und 1931 aktiv. So trat er auf Mercedes-Benz SSK beim Großen Preis von Monaco 1930 an und schied dabei durch Unfall bereits in der ersten Runde aus.[7] Für den Masaryk-Grand-Prix 1931 in Brünn meldete er einen Bugatti T35B, trat aber nicht an.[8]

Im Mai 1937 verunglückte Max von Arco-Zinneberg bei einem Flug über dem Flugplatz Flughafen Aspern in Wien tödlich. Er ist bestattet in der Arco-Zinneberg’schen Grablege in der Wallfahrtskirche Tuntenhausen.

Literatur

  • Hartmut Lehbrink: Das Mercedes-Benz Rennfahrer-Lexikon. Die 240 schnellsten Mitarbeiter von Mercedes-Benz. Heel, Königswinter 2009, ISBN 978-3-86852-103-0, S. 12.

Einzelnachweise

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