Maximilian Mörseburg
deutscher Politiker (CDU), MdB
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Leben
Mörseburg wurde in Stuttgart geboren und legte hier auch sein Abitur am Dillmann-Gymnasium ab.[2] Zuvor verbrachte er ein Auslandsjahr in Kanada. In Mannheim erlangte er einen Bachelor als Unternehmensjurist und legte danach sein erstes juristisches Staatsexamen ab. Nach einer kurzen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Ernst & Young war Mörseburg als Rechtsreferendar beim Landgericht Stuttgart zwei Jahre lang beschäftigt sowie für das Amtsgericht Bad Cannstatt, die Staatsanwaltschaft Stuttgart, das Regierungspräsidium Stuttgart, Rechtsanwalt Klaus Nopper und einen Fachverlag tätig. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er ebenfalls für einen Verlag tätig und ist seit 2021 als Rechtsanwalt zugelassen.[3] Mörseburg lebt in Stuttgart-Mitte.[4]
Politik
Im Juli 2019 wurde Mörseburg in den Stuttgarter Stadtrat gewählt. Dort war er Mitglied mehrerer Ausschüsse, unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen, im Sozial‐ und Gesundheitsausschuss, im Ausschuss für Kultur und Medien sowie im Internationalen Ausschuss. Zudem war er stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion.[5] Infolge seines Einzuges in den Bundestag legte er 2021 sein Mandat für den Stuttgarter Stadtrat nieder.[3] Im September 2024 übernahm er den Kreisvorsitz der CDU-Stuttgart.[6]
Mörseburg kandidierte bei der Bundestagswahl 2021 als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Stuttgart II, in welchem er mit 25,9 % der Erststimmen das Direktmandat gewann und sich dabei unter anderem gegen Anna Christmann durchsetzte.[7]
Bei der Bundestagswahl 2025 gewann Mörseburg zwar erneut den Wahlkreis Stuttgart II, zog aber aufgrund der mangelnden Zweitstimmendeckung nicht wieder ins Parlament ein.[8]
Mitgliedschaften
Maximilian Mörseburg ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.[9]