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Maximilian von Speck

bayerischer Generalmajor From Wikipedia, the free encyclopedia

Maximilian Joseph Karl Friedrich Speck, seit 1901 Ritter von Speck, (* 18. September 1831 in München; † 25. Oktober 1911 ebenda) war ein bayerischer Generalmajor.

Leben

Herkunft

Maximilian war der Sohn des bayerischen Obersts Friedrich Speck (1795–1880). Der Ingenieur Georg von Reichenbach war sein Großonkel.

Militärkarriere

Nach dem Besuch des Kadettenhauses in seiner Heimatstadt wurde Speck am 10. August 1849 als Junker im 2. Artillerie-Regiment der Bayerischen Armee angestellt und avancierte Mitte November 1850 zum Unterleutnant. Ende August 1858 folgte seine Versetzung zum 3. reitenden Artillerie-Regiment „Königin“ und Anfang April des Folgejahre mit der Beförderung zum Oberleutnant die Rückversetzung zu seinem Stammregiment. Ab Oktober 1859 war Speck auf ein Jahr zunächst zur Pulverfabrik und anschließend auf ein weiteres Jahr zum Hauptlaboratorium in München kommandiert.

Nach der Mobilmachung anlässlich des Krieges gegen Preußen stieg Speck am 20. Mai 1866 zum Hauptmann auf und wurde nach Kriegsende Mitte September 1866 zur Artillerie-Beratungs-Kommission in München versetzt. Anfang Juni 1868 folgte seine Rückversetzung in das 2. Artillerie-Regiment „vacant Lüder“. Im folgenden Krieg gegen Frankreich bildete sein Regiment 1870/71 die Korpsartillerie des II. Armee-Korps und war in die Schlachten bei Wörth, Sedan sowie die Belagerungen von Paris und Belfort eingebunden. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse.[1]

Mit der Beförderung zum Major wurde Speck am 17. Juli 1874 Abteilungskommandeur und rückte Anfang Dezember 1878 zum Oberstleutnant und etatmäßigen Stabsoffizier auf. König Ludwig II. verlieh ihm am 29. Dezember 1879 das Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael.[2] Als Oberst erfolgte schließlich am 12. September 1883 seine Ernennung zum Regimentskommandeur.

Unter Verleihung des Charakters als Generalmajor wurde Speck am 26. Oktober 1886 mit Pension der Abschied bewilligt. Anlässlich des 80. Geburtstages des Prinzregentes Luitpold wurde ihm am 8. März 1901 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone verliehen. Damit verbunden war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand und er durfte sich nach der Eintragung in die Adelsmatrikel am 30. April 1901 „Ritter von Speck“ nennen.[3]

Familie

Speck hatte sich 1875 mit Josefine Pfülf verheiratet. Aus der Ehe ging der spätere General der Artillerie Hermann von Speck (1888–1940) hervor.

Literatur

  • Joseph Karl Brennfleck: Das Königlich Bayerische 2. Feldartillerie-Regiment Horn. Erster Band: Von der Errichtung im Jahre 1824 bis zum Weltkrieg. Verlag Max Schick, München 1939, S. 368.
  • Gundula Gahlen: Das bayerische Offizierskorps 1815–1866. (= Krieg in der Geschichte. Band 63), Ferdinand Schöningh, Paderborn 2011, ISBN 978-3-506-77045-5, S. 730.

Einzelnachweise

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