Maximilian von Troschke (Landrat, 1719)

preußischer Kammerherr und Landrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Maximilian Gottlob Freiherr von Troschke (auch Troschke und Rosenwerth) (geb. 23. Dezember 1719; gest. 27. August 1784 in Schwiebus) war ein preußischer Kammerherr und Landrat.[1][2]

Herkunft und Leben

Stammwappen derer von Troschke.

Maximilian Gottlob von Troschke war Angehöriger des preußischen Adelsgeschlechtes von Troschke. Er war der Sohn des polnisch und kursächsischen Kammerherrn Sigismund Friedrich von Troschke (1692–1750). Unter Namens- und Wappenvereinigung mit den von Rosenwerth wurde sein Vater 1717 in den böhmischen Freiherrnstand erhoben. Seine Mutter war Maria Charlotte Catharina (* 1697), geb. Freiin von Brecher und Rosenwerth. Maximilian Gottlob besuchte zunächst vom August 1735 bis nach September 1737 die Ritterakademie Brandenburg auf der alten Dominsel der Stadt Brandenburg. Eingeschrieben war er unter dem vollständigen Namenszug Maximilian Gottlob Freiherr von Troschke und Rosenwerth. Seine Mitschüler dort waren ausschließlich Zöglinge aus dem ostelbischen Adel, mit Anspruch auf als Erbe als Grundbesitzer. Troschke immatrikulierte sich am 8. Oktober 1738 an der Universität Frankfurt (Oder). Zwischen 1765 und 1784 amtierte er als Landrat im Kreis Schwiebus.

Persönliches

Maximilian Gottlob von Troschke wurde im Jahr 1770 mit dem Titel eines Kammerherrn ausgezeichnet. Er war Erbherr der im Kreis Züllichau-Schwiebus gelegenen Orte Koppen[3], Muschten, Rietschütz und Witten.[1][2] In erster Ehe vermählte er sich mit Charlotte von Sydow. In zweiter Ehe heiratete er im Mai 1773 Helene Charlotte († 1825), geb. von Seidlitz.

Literatur

  • Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85, K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 1025.
  • Hans Jessen: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Band XVIII, Universität Breslau, In: Göttinger Arbeitskreis. 141, Duncker & Humblot, Berlin 1973, ISBN 3-428-03053-2, S. 101. und 113.
  • Walter von Leers (Hrsg.): Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. 1705–1913. Selbstverlag des Vereins der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H., P. Riemann-Ludwigslust, Brandenburg a. H. 1913, S. 62, Nr. 356.

Einzelnachweise

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