May Berenbaum
US-amerikanische Entomologin
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May Roberta Berenbaum (* 22. Juli 1953 in Trenton, New Jersey)[1] ist eine US-amerikanische Entomologin.

Leben
Berenbaum studierte an der Yale University mit dem Bachelor-Abschluss in Biologie 1975 und wurde 1980 an der Cornell University in Evolutionsbiologie promoviert. Danach war sie Assistant Professor und ab 1990 Professorin für Entomologie an der University of Illinois at Urbana-Champaign. Dort leitet sie die Fakultät für Entomologie.
Berenbaum befasst sich mit der chemischen Wechselwirkung von Wirtspflanzen und Insekten einschließlich Entgiftungsmechanismen der Insekten für natürliche oder synthetische Chemikalien. Sie befasste sich unter anderem mit Toxikologie von Honigbienen, Auswirkung des globalen Klimawechsels auf die Wechselwirkung von Pflanzen und Insekten, Ko-Evolution von Insekten und Pflanzen.
Sie ist seit 1988 verheiratet und hat eine Tochter.
An ihrer Universität veranstaltet sie seit 1984 regelmäßig ein populäres Insect Fear Film Festival mit Spielfilmen, die Insektenphobien ausnutzen.[2] Sie wurde 1996 von der North Central Branch der Entomological Society of America für ihre Lehre in Entomologie ausgezeichnet.
Ehrungen
- Ehrenmitglied der British Ecological Society[3]
- Fellow der National Academy of Sciences
- Fellow der American Academy of Arts and Sciences
- Fellow der American Association for the Advancement of Science
- 2016 Addison-Emery-Verrill-Medaille
- 2012 National Medal of Science
- 1996 Mitglied der American Philosophical Society
- 1984 Presidential Young Investigator Award
Schriften
- Blutsauger, Staatsgründer, Seidenfabrikanten. Die zwiespältige Beziehung von Mensch und Insekt. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-1519-5.
- The Earwig’s Tail: A Modern Bestiary of Multi-legged Legends, Harvard University Press 2009.
- Honey I’m Home-Made: Sweet Treats from the Beehive Across the Centuries and Around the World, Champaign: University of Illinois Press 2010