Maïyara
Landgemeinde in Dakoro, Niger
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Maïyara (auch: Mayara, May Yara) ist eine Landgemeinde im Departement Dakoro in Niger.
| Landgemeinde Maïyara | ||
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| Koordinaten | 13° 56′ N, 7° 13′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Niger | |
| Region | Maradi | |
| Departement | Dakoro | |
| ISO 3166-2 | NE-4 | |
| Einwohner | 62.441 (2012) | |
Geographie
Maïyara liegt in der Sahelzone. Die Nachbargemeinden sind Kornaka im Norden, Attantané im Nordosten, Sarkin Haoussa im Osten, Saé Saboua im Südosten, Chadakori im Süden und Sabon-Machi im Westen. Bei den Siedlungen im Gemeindegebiet handelt es sich um 73 Dörfer und 47 Weiler.[1] Zwei Siedlungen werden auch von der Nachbargemeinde Sabon-Machi beansprucht.[2] Der Hauptort der Landgemeinde ist das Dorf Maïyara.[3] Durch die Gemeinde verläuft das Trockental Goulbin Kaba.
Geschichte
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2012 hatte die Landgemeinde 62.441 Einwohner, die in 7369 Haushalten lebten.[1] Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 40.196 in 5362 Haushalten.[4]

Im Hauptort lebten bei der Volkszählung 2012 1220 Einwohner in 173 Haushalten,[1] bei der Volkszählung 2001 1035 in 138 Haushalten[4] und bei der Volkszählung 1988 777 in 100 Haushalten.[5]

In ethnischer Hinsicht ist die Gemeinde ein Siedlungsgebiet von Azna, Gobirawa und Tuareg.[6]
Politik
Der Gemeinderat (conseil municipal) hat 17 gewählte Mitglieder. Mit den Kommunalwahlen 2020 sind die Sitze im Gemeinderat wie folgt verteilt: 6 PNDS-Tarayya, 3 LRD-Jimiri, 3 MDEN-Falala, 1 ADD-Zakara, 1 MNSD-Nassara, 1 MPR-Jamhuriya, 1 PNA-Al’ouma und 1 RSD-Gaskiya.[7]
Jeweils ein traditioneller Ortsvorsteher (chef traditionnel) steht an der Spitze der 73 Dörfer in der Gemeinde, darunter dem Hauptort.[1]
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Gemeinde liegt in einer Zone, in der Regenfeldbau betrieben wird.[8] Das staatliche Versorgungszentrum für landwirtschaftliche Betriebsmittel und Materialien (CAIMA) unterhält eine Verkaufsstelle im Hauptort.[9] Im Hauptort ist ein Gesundheitszentrum des Typs Centre de Santé Intégré (CSI) vorhanden.[10] Beim Centre de Formation aux Métiers de Maïyara (CFM Maïyara) handelt es sich um ein Berufsausbildungszentrum.[11] Durch die Gemeinde, unter anderem durch den Hauptort, verläuft die Nationalstraße 37 zwischen Kornaka und Tessaoua.[12]
Literatur
- Ibrahim Maman Laminou Cheffou: Evaluation quantitative et qualitative des ressources en eau de Goulbi N’kaba : Cas des communes de Kornaka et Maiyara. Mémoire. Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2017.

