McGetchin (Mondkrater)
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McGetchin ist ein großer Mondkrater am Ostrand der erdzugewandten Mondseite. Er gilt als Besonderheit, da dieser im Frühjahr 2024 durch den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden entstanden sein muss, ohne dass dies eher bemerkt wurde.
| McGetchin | ||
|---|---|---|
| LROC-Weitwinkelaufnahme | ||
| LROC-Weitwinkelaufnahme | ||
| Position | 1,3536° N, 67,1765° O | |
| Durchmesser | 220 m | |
| Kartenblatt | 52 (PDF) | |
| Benannt nach | Thomas R. McGetchin (1936–1979), US-Mondforscher | |
| Benannt seit | 2026 | |
| Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank | ||
Entdeckung
Im Sommer 2026 entdeckte ein Team um den NASA-Wissenschaftler Robert Wagner anhand aktueller Aufnahmen der Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter am Ostrand der erdzugewandten Mondoberfläche diesen rezenten Einschlagkrater.[1]
Die Entdeckung gilt als größter, im Sonnensystem gefundener Einschlagkrater unserer Zeit und damit als Jahrhundertereignis („a once-in-132-year event“).
Namensgebung
Der Krater wurde von der NASA nach dem US-amerikanischen Geophysiker, Vulkanologe und Mondforscher Thomas R. McGetchin benannt. Er war Direktor des Lunar and Planetary Institute in Houston, unter dessen Leitung das Institut seinen Fokus auf die Untersuchung von Vulkanismus im gesamten Sonnensystem sowie die Erforschung des Mars ausweitete.
Die Entdeckung wurde am 16. September 2026 im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.[2]
