Meine Schwestern
Film von Lars Kraume (2013)
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Meine Schwestern ist ein deutsches Filmdrama, aus dem Jahr 2013, von dem Regisseur Lars Kraume. Der Film erschien am 6. Februar 2014 in den deutschen Kinos und erzählt die Geschichte von einer schwerkranken Frau, die die letzten Tage vor einer großen Operation mit ihren Schwestern verbringt.
| Film | |
| Titel | Meine Schwestern |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2013 |
| Länge | 88 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Badlands Film Produktion |
| Stab | |
| Regie | Lars Kraume |
| Drehbuch | Esther Bernstorff |
| Produktion | Frank Döhmann, Lars Kraume |
| Musik | Christoph M. Kaiser, Julian Maas |
| Kamera | Jens Harant |
| Schnitt | Barbara Gies |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Der Film beginnt mit zwei Pflegern, die eine Tote durch ein Krankenhaus in den Leichenraum bringen. Im Hintergrund erzählt Linda (Jördis Triebel) ihre Geschichte: Sie wurde mit einem schweren Herzfehler geboren und sollte nur drei Monate leben, nun ist sie 30 Jahre alt. Vor einer weiteren Operation entscheidet sie noch einmal Zeit mit ihren Schwestern Katharina (Nina Kunzendorf) und Clara (Lisa Hagmeister) zu verbringen.
Katharina ist streng, verheiratet und die Älteste mit drei Kindern, Linda ist krank, emotional und ebenfalls verheiratet und Clara die junge, naive Jüngste studiert in Hamburg. Linda und Clara überzeugen Katharina mit ihnen gemeinsam in ihr altes Ferienhaus nach Tating an der Nordsee zufahren. Den Tag verbringen sie am Strand, doch Clara ist verletzt, da sie sich, wie in ihrer Kindheit, ausgeschlossen von Linda und Katharina fühlt, die deutlich enger sind. Linda gesteht Katharina, dass ihr Mann sie betrügt.
Bei einem spontanen Discoabend mit alten Bekannten, küsst Katharina einen alten Freund und Clara offenbart Linda, dass es ihr seit längerem schlecht geht und sie nicht mehr zur Uni geht. Katharina will abreisen, was in einen Streit zwischen Linda und Katharina eskaliert. Sie vertragen sich und gehen spazieren. Nachdem Linda plötzlich zusammenbricht, entscheiden sich die Schwestern spontan, nach Paris zu fahren.
Auch dort verschlechtert sich Lindas Zustand, was zu einem erneuten Streit zwischen den drei Schwestern führt. Bei einem Besuch bei der Tante in Paris gesteht Clara ihren Wunsch, in Paris Kunst zu studieren, während Linda ihrem Onkel offenbart, dass sie die Operation nicht mehr will, es kommt zu einem Kuss zwischen den beiden. Daraufhin verlässt Linda die Familie und verbringt mit einer Fremden die Nacht in Paris, bis sie erneut zusammenbricht und schließlich wiedergefunden wird.
Am Ende kehren die Schwestern nach Hamburg zurück. Linda meldet sich für die Operation an, und durch die gemeinsame Angst um Linda wachsen die zuvor distanzierten Schwestern, Katharina und Clara, enger zusammen.[2]
Kritiken
Der Film wird auf Amazon mit 4,1 von 5 Sternen[3] bewertet, auf Filmstarts mit 4,5 von 5 Sternen[4] und bei epd Film mit 3,5 von 5 Sternen[5] bewertet. Die Kundenrezension des Films auf Amazon sind z. B.: „Die Handlung ist ein sehr emotionales, spannendes Thema, die Umsetzung fand ich jedoch enttäuschend.“, „O ja, wie richtig diese Aussage ist!“ oder „Ein sehr schöner leiser Film - hervorragend und authentisch gespielt, bietet dieser Film gefühlvolle Einblicke in das Leben und die Beziehungsverflechtungen einer durch eine besondere Krankheit belastete Familie.“[6]