Meister der Verwandlung

Film von Perry Andelin Blake (2002) From Wikipedia, the free encyclopedia

Meister der Verwandlung (Originaltitel The Master of Disguise) ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit Dana Carvey, der zusammen mit Harris Goldberg auch das Drehbuch schrieb. Der Film wurde in Los Angeles (Kalifornien) gedreht[2] und startete am 2. August 2002 in den US-Kinos zu miserablen Kritiken.

TitelMeister der Verwandlung
OriginaltitelThe Master of Disguise
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Meister der Verwandlung
Originaltitel The Master of Disguise
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 82 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Revolution Studios
Stab
Regie Perry Andelin Blake
Drehbuch
Produktion
  • Barry Bernardi
  • Sid Ganis
  • Todd Garner
  • Alex Siskin
  • Allegra Clegg
  • Derek Dauchy
  • Harris Goldberg
  • Dino Stamatopoulos
Musik Marc Ellis
Kamera Peter Lyons Collister
Schnitt
Besetzung
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Handlung

Die Handlung beginnt 1979 in Italien: Fabbrizio Disguisey, der letzte einer langen Reihe von Agenten, bekannt als „Meister der Verwandlung“, sprengt einen Schmugglerring, der von dem bösen Devlin Bowman betrieben wird. Dieser wird verhaftet und Fabbrizio entscheidet, die Familienkunst des Verkleidens vor seinem Sohn Pistachio geheim zu halten, um ihn zu schützen.

23 Jahre später arbeitet Pistachio als netter, wenn auch ungeschickter Kellner im Ristorante seiner Eltern. Bowman, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, entführt Fabbrizio und Mutter Disguisey. Fabbrizio soll für Bowman mithilfe seiner Fähigkeiten legendäre Kunstgegenstände aus der gesamten Welt stehlen. Doch nach Fabbrizios Verschwinden erscheint Großvater Disguisey und klärt den bis dato ahnungslosen Pistachio über das Familiengeheimnis auf. Er beginnt, Pistachio einem harten Training zu unterziehen. Nachdem er die Grundlagen erlernt hat, bricht Pistachio mit der ihm zugeteilten Assistentin Jennifer Baker auf, um Bowman das Handwerk zu legen und seine Eltern zu befreien.

Die beiden finden eine von Bowmans Zigarren und erkennen seinen Plan. Zudem finden sie heraus, dass Bowman am nächsten Tag bei einer Antiquitätenmesse anwesend sein wird. Pistachio und Jennifer gehen zu der Messe, wobei Pistachio als ältere Frau verkleidet ist. Bowman lädt Jennifer zu einer Party in seinem Haus ein. Pistachio erscheint in Verkleidung auf der Party und lenkt Bowman ab, während Jennifer nach Hinweisen sucht. In dieser Nacht durchsuchen Pistachio und Jennifer die gefundenen Hinweise. Pistachio bringt Jennifer nach Hause und die beiden küssen sich. Jennifer wird jedoch von Bowmans Handlangern entführt.

Pistachio bricht daraufhin in dessen Haus ein, um Jennifer und seine Eltern zu retten. Bowman hat Fabbrizio eine Maske seines eigenen Gesichts aufgesetzt und ihn einer Gehirnwäsche unterzogen, sodass er nun selbst glaubt, er sei Bowman. So entkommt der echte Bowman, während Pistachio mit seinem Vater kämpft. Pistachio schafft es aber, seinen Vater aus der Trance zu wecken, sie befreien daraufhin Mutter Disguisey und bringen die gestohlenen Kunstgegenstände zurück. Pistachio heiratet Jennifer und wird zu einem offiziellen „Meister der Verwandlung“. Bowman hat jedoch noch immer die Verfassung der Vereinigten Staaten. Die Disguiseys spüren Bowman auf, besiegen ihn und holen die Verfassung zurück.

Rezeption und Auswertung

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 1 %[3]
Metacritic (Metascore) 12/100[4]
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]
CinemaScore B–[6]
James Berardinelli SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[7]
Roger Ebert SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[8]
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Das Presseecho fiel sehr schlecht aus, was sich auch in den Auswertungen von US-Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes fast ausschließlich kritische Besprechungen und ordnet Meister der Verwandlung damit als „Gammelig“ ein. Das Fazit dort besagt, der Film sei ein „schlecht durchdachter Versuch, Dana Carveys imitatorisches Talent zu nutzen“ und ebenso „eine ärgerliche, sinnlose Farce“.[3.1] Metacritic ermittelt aus den vorliegenden Bewertungen „Überwältigendes Missfallen“.[4.1]

US-Starkritiker Roger Ebert lobte in der Chicago Sun-Times das Produktionsdesign, sah den Film selbst aber als „hoffnungslose Fehlkalkulation“. Er gebe dem „armen“ Dana Carvey nichts wirklich Witziges zu tun, sondern erwarte Lacher, weil Carvey „albern“ spiele. Ebert verglich Meister der Verwandlung in einem Satz mit einem Partygast, der sich für lustig hält, aber falsch liege.[8]

Laut James Berardinelli habe sich Dana Carvey in der Vergangenheit als überaus „fähiger“ Komiker bewiesen, was man angesichts dieses „75-minütigen Beispiels für kindischen Müll“ aber niemals erahnen würde. Berardinelli spottete, um im Kino lachen zu können, müsse man schon Lachgas mitnehmen.[7] Rückblickend betrachtete Berardinelli den Film als Tiefpunkt seines Jahrgangs sowie Carveys Karriere.[9]

„Versuch einer Satire auf das Actionkino, der nach anfänglichen Albernheiten an Fahrt gewinnt und zur kurzweiligen Travestie wird, wobei aber schrille Rundumschläge und peinlicher Ulk überwiegen. Immerhin meidet der Film schlüpfrige Zoten weitgehend.“

Bo Derek wurde für ihren Auftritt für die Goldene Himbeere in der Kategorie Worst Supporting Actress nominiert. Der Film gewann außerdem den Stinker Award in der Kategorie Most Painfully Unfunny Comedy.[11]

Trotzdem entwickelte sich Meister der Verwandlung zu einem moderaten Erfolg an den Kinokassen. Gegenüber einem geschätzten Budget von 16 Mio. US-Dollar spielte er weltweit rund 43,4 Mio. US-Dollar ein, davon 40,4 Mio. US-Dollar in Nordamerika.[12] Inflationsbereinigt entspricht dies inzwischen Gesamteinnahmen von etwa 76 Mio. US-Dollar. Allerdings vergaben US-Kinobesucher nur einen unterdurchschnittlichen CinemaScore von B– entsprechend der deutschen Schulnote 2–.[6]

Einzelnachweise

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