Memories of a Window
US-amerikanisch-iranischer Dokumentar-Kurzfilm von Mehraneh Salimian und Amin Pakparvar aus dem Jahr 2026.
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Memories of a Window ist ein US-amerikanisch-iranischer Dokumentar-Kurzfilm von Mehraneh Salimian und Amin Pakparvar aus dem Jahr 2026.
| Film | |
| Titel | Memories of a Window |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten, Iran |
| Originalsprache | Farsi |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 19 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Grainy Pixel Film |
| Stab | |
| Regie | Mehraneh Salimian
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| Drehbuch | Mehraneh Salimian
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| Produktion | Mehraneh Salimian
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| Musik | Sohrab Karamroudi |
| Schnitt | Mehraneh Salimian
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| Besetzung | |
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Inhalt
Während der Proteste im Iran 2022/2023 kommt es zu Gewalt durch Polizei und Schlägertrupps der Regierung. Die Proteste und Gewalttaten werden von Iranern und Iranerinnen aus ihren Wohnungen oder aus Autos gefilmt. In diesem Kurzfilm werden die Filmaufnahmen nebeneinander oder auch einzeln gezeigt. Dabei spricht die Regisseurin einen Brief an Shirin Alizadeh ein. Darin dankt sie der Frau für ihren Mut, aber trauert auch um ihren Verlust. Dabei sieht man die letzte Aufnahme, die die Frau mit ihrem Handy filmte, bevor sie in ihrem Auto erschossen wurde. Zuletzt sieht man die beiden Regisseure, wie sie aus ihrer Wohnung filmen und schließlich die Straße mit einem Lied der Protestbewegung beschallen.
Produktion
Regisseurin Salimian schloss einen Master of Fine Arts am School of the Art Institute of Chicago ab und wurde mit ihren Filmen bereits zu einigen Filmfestivals eingeladen. Regisseur Pakparvar (* 1998) machte an derselben Hochschule seinen Abschluss und beschäftigt sich in seinen Filmen mit der Aufgabe von Archiven für die Geschichtsschreibung.[1] Beide lernten sich an der Hochschule kennen und setzen sich dafür ein, die Proteste im Iran zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten. In einem Interview sagten sie, dass sie hoffen, eines Tages in einen freien und demokratischen Iran zurückkehren zu können.[2][3]
Memories of a Window feierte am 17. Februar 2026 auf der Berlinale in der Sektion Generation 14plus Premiere.[1] Er erhielt den Gläsernen Bären für den Besten Kurzfilm der Jugendjury und von der Internationalen Jury eine lobende Erwähnung. Die Jury lobte die Hoffnung, die der Film trotz seiner Brutalität mache.[4]